Auch für 2017 soll es weiter in diese Richtung gehen: 54 Prozent der Arbeitgeber wollen mehr Geld aus ihrem Personalbeschaffungsbudget für ihr Engagement in Xing und Linkedin ausgeben, fast jedes dritte (29 Prozent) Unternehmen für die geplanten Aktivitäten in Facebook und weiteren sozialen Netzwerken.

Aber auch wenn die sozialen Netzwerke an Bedeutung gewinnen, werden laut ICR die Online-Jobbörsen 2017 immer noch die Quelle bleiben, wo die meisten Bewerber gefunden werden, auch wenn sie einige Prozentpunkte abgeben werden (31 Prozent). Die eigene Karriereseite wird dagegen immer wichtiger im Recruiting-Prozess (ca. 20 Prozent). Dieser Trend wird wohl anhalten, allerdings müssen viele Arbeitgeber sich hinsichtlich ihrer Candidate Experience deutlich verbessern, so die Studienautoren. Die Social-Media-Netzwerke und Mitarbeiterempfehlungen lagen in den vergangenen Jahren Kopf an Kopf bei etwa 10 Prozent. In Kombination mit der deutlich gestiegenenen Bedeutung des Themas Active Sourcing sollte dies auch 2017 so bleiben. Der Recruiting-Anteil der Personalberatung und CV-Datenbanken befindet sich im Abwärtstrend. Printmedien bleiben stabil auf niedrigem Niveau (etwa 1 Prozent).