Studie :
So sabotieren Sie jedes Vorstellungsgespräch

Der Start in den Job ist für Hochschulabsolventen manchmal schwerer als gedacht. Dabei stehen sie sich mit ihren Ansprüchen oft selbst im Weg.

Text: Markus Schmelzer

Wenn man zu hoch Pokert, kann das Vorstellungsgespräch schnell vorbei sein
Wenn man zu hoch Pokert, kann das Vorstellungsgespräch schnell vorbei sein

Der Start in den Job ist für Hochschulabsolventen manchmal schwerer als gedacht. Dabei stehen sie sich mit ihren Ansprüchen oft selbst im Weg. Der Online-Stellenmarkt Jobware hat gemeinsam mit der Hochschule Koblenz in einer Studie die vier Haupthindernisse fürs Vorstellungsgespräch ausgearbeitet. 

Unrealistische Erwartungen

Bei 39 Prozent der Personaler kommen Hochschulabsolventen mit unrealistischen Karrierevorstellungen ins Bewerbungsgespräch. Kandidaten, die eine Turbo-Karriere erwarten, erhalten meistens eine Abfuhr.

Fehlende Kenntnisse über das Unternehmen 

38 Prozent der Personal-Chefs bemängeln fehlende Kenntnisse über das Unternehmen. "Wer im Vorstellungsgespräch ein ernsthaftes Interesse an der Stelle zeigen möchte, sollte sich zuvor im Internet über die Produkte, Vertriebswege und die Marktstellung des Unternehmens informieren", erklärt Björn Thomsen, PR-Manager bei Jobware.

Unrealistische Gehaltsvorstellungen

Viele frisch gebackene Jungakademiker haben zu hohe Forderungen bezüglich des Gehalts. Im ersten Jahr sind für Bachelor-Absolventen 38.000 bis 42.999 Euro und 43.000 bis 47.999 Euro für Master oder Doktoranden realistisch.

Mangelnder Fokus

Bei einem Vorstellungsgespräch erwarten die Chefs, dass die Kandidaten top vorbereitet und hochkonzentriert sind. Die Träumereien vom nächsten Urlaub oder das Mittagessen haben nach dem Gespräch genug Zeit.