Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

In meiner Zeit als Requirements Engineer hat mir am meisten geholfen, dass ich Interesse am Menschen habe und analytisch denken kann. Das ist nötig, weil man viel zwischen verschiedenen Disziplinen vermitteln, darzustellen und klären muss. Als Team Managerin kommen andere Eigenschaften hinzu. Um Weiterentwicklung zu fördern und zu fordern, übe ich mich darin, Leute aus ihrer Komfortzone zu holen. 

Was ist dir an deiner Arbeit am wichtigsten? Was macht dir am meisten Spaß?

Meinen Kunden mit RE mehr Transparenz zu bieten, das ist die wichtige Basis. Darauf bauen dann viele Benefits auf. Was mir persönlich am meisten Spaß macht: Durch unsere verschiedenen Kunden bekomme ich Einblick in verschiedene Branchen. Das ist sehr spannend. Mehr über Agilität zu lernen und die Arbeit mit meinen RE-Kollegen im Team ist eine große Motivation.

Mein Job ist unverzichtbar, weil …

Unverzichtbar sind die Aufgaben, die ein Requirements Engineer im Projekt wahrnimmt. Die Analyse der Anforderungen spart bares Geld, indem Fehlentwicklungen frühzeitig vermieden werden. Das permanente Detaillieren und Abstimmen der Anforderungen unterstützt die Entwicklung. Außerdem ist die Entwicklungsdokumentation essentiell, wenn man Systeme betreiben und warten will. 

Solange es die vielen Hürden zwischen agiler und nicht-agiler Welt gibt, habe ich noch was zu tun. In einer agilen Welt ist mein aktueller Job verzichtbar.

Wenn du nicht Team Managerin im Requirement Engineering wärst, was wärst du dann?

… immer noch ich – mit einer anderen tollen Aufgabe. 


Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".