Entrepreneur :
Ex-Werber Stefan Holwe gründet Startup für Reisegepäck

Vor drei Jahren hat Stefan Holwe die Agentur Plantage verlassen. Heute kümmert er sich um sein Startup Horizn Studios und produziert Reisegepäck.

Text: Peter Hammer

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Unternehmer zu sein, das hat Stefan Holwe schon immer gereizt. 2008 war er Cogründer der Beratung Greenkern mit Sitz in Peking. Vor drei Jahren verließ er als Geschäftsführer und Mitinhaber die Agentur Plantage in Berlin. Jezt treibt er sein jüngstes Projekt voran: Horizn Studios, ein Startup für Reisegepäck.

„Die Hersteller von Reisegepäck haben seit Jahrzehnten keine echten Innovationen mehr hervorgebracht“, sagt Stefan Holwe. Die letzte so genannte Innovation bei den Trolleys beispielsweise sei der Wechsel von zwei auf vier Rollen gewesen. Nicht viel. Zudem seien gerade die Produkte der renommierten großen Anbieter oft schlicht überteuert. Genügend Gründe für Holwe, den Markt aufzumischen.

Gemeinsam mit seinem Partner Jan Roosen bietet er Reisegepäck für "Urban Nomads" an, Käufer in der Altersklasse 25 bis 45 Jahren. Die Taschen und Trolleys sollen dem digitalen Zeitalter besser gerecht werden und sind unter anderem mit einem Smart-Charger ausgestattet. Auf Wunsch gibt es auch GPS – fürs leichtere Wiederfinden. Noch nicht realisiert sind Features wie eine digitale Waage.

Horizn Studios lässt die Produkte, die im mittleren Preissegment angesiedelt sind, in Eigenregie herstellen. Rund 20 Mitarbeiter hat die Firma bereits in Berlin, Florenz, Paris und Marrakesch. Vertrieben wird bis dato nur direkt. Allerdings gibt es in Berlin-Mitte schon einen Test-Store. Ein Rollout ist 2017 denkbar. Um die Marke bekannt zu machen, nutzt das Duo Onlinemarketing. Zudem sollen Kooperationen mit Designhotels oder auch DJs Content fürs Storytelling liefern.


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