Süddeutscher Verlag :
Katharina Riehl zur Ressortleiterin Medien berufen

Die 33-Jährige leitet die SZ-Medienseite. Sie hat die Aufgabe von Ressortleiterin Claudia Fromme übernommen, die in den Bereich Gesellschaft wechselte.

Katharina Riedl
Katharina Riedl

Als Katharina Riehl ihre Ausbildung an der Deutschen Journalisten Schule begann, antwortete sie auf die Frage nach ihrem späteren Berufsziel, sie wolle eines Tages das Medienressort der "Süddeutschen Zeitung" leiten. Jetzt, neun Jahre später, ist es soweit. Sie ist seit Anfang des Jahres Leiterin der SZ-Medienseite. Übernommen hat die 33-Jährige  den Posten von ihrer Vorgängerin Claudia Fromme, die als Redakteurin ins Gesellschaftsressort wechselte.

Riehl steht nun auch im Impressum der überregionalen Zeitung, was sie zur sogenannten "Impressionistin" macht. Die 33-Jährige ist nicht nur eine der wenigen Frauen mit einem solchen Titel, sondern zählt auch zu den jüngsten.

Die frischgebackene Ressortleiterin, deren Freunde mit Heiterkeit zur Kenntnis nehmen, dass sie tatsächlich fürs Fernsehen bezahlt wird, macht es sich zur Aufgabe, sowohl die für die Branche relevanten Themen aufzugreifen, aber zugleich auch Geschichten für Leser außerhalb der Branche im Blick zu behalten.

Katharina Riehl wollte ursprünglich Lehrerin werden, ihr Staatsexamen machte sie in Linguistik. Nachdem sie merkte, dass sie später vermutlich lieber Artikel schreiben, als Hefteinträge korrigieren würde, absolvierte sie die DJS in München, bei der sie auch Fördermitglied ist. Seit 2011 schrieb sie regelmäßig für die SZ-Medienseite und war dort seit 2014 als Redakteurin beschäftigt, später leitete sie das Ressort kommissarisch.

Disclaimer: Süddeutsche Zeitung und W&V erscheinen im gleichen Konzern


Autor:

Lisa Priller-Gebhardt
Lisa Priller-Gebhardt

schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.



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