Leipziger Volkszeitung :
Madsack holt Marc Zeimetz nach Leipzig

Der bisherige Holtzbrinck-Manager Marc Zeimetz wird Chef der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft (LVDG). 

Text: Judith Pfannenmüller

14. May. 2013

Holtzbrinck-Manager Marc Zeimetz wechselt zum 1. August an die Spitze der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft (LVDG). Die Regionalzeitungsgruppe, die die "Leipziger Volkszeitung" herausgibt, gehört seit 1991 zur Hannoveraner Verlagsgruppe Madsack. Mit 206.599 Exemplaren Auflage (4.Quartal 2012) zählt die Leipziger Volkszeitung zu den größten Regionalzeiten in Ostdeutschland.

Bei der Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck hatte der 41-jährige zuletzt das Beteiligungsmanagement geleitet. Zudem war er strategisch für den Geschäftsbereiche Zeitungen, das Postgeschäft, die Onlinebeteiligungen und Rubrikenmärkte verantwortlich.

Die Stelle an der Spitze des Leipziger Verlagshauses war seit Ende 2012 vakant, als die Madsack-Führung um Thomas Düffert den damaligen Geschäftsführer Norbert Schmid überraschend von der Unternehmensspitze abgelöst hatte. Dazwischen hatte Madsacks Konzernbereichsleiter Süd und Geschäftsführer des "Göttinger Tageblatts", Ralf Halfbrodt, in Leipzig kommissarisch die Geschäfte übernommen.

Weil überregionale Berichte aus der Madsack-Zentralredaktion in Berlin zugeliefert werden, hat die "LVZ" im vergangenen Jahr laut "taz" zwischen 20 und 30 Redakteursstellen abgebaut. Zeimetz soll nun, wie Düffert in einer Meldung des Verlags mitteilt, "die Produktfamilie der Leipziger Volkszeitung gezielt weiterentwickeln."  Dazu zählen die Geschäftsbereiche Digital (LVZ Media Store, LVZ online), Post, Druck, Logistik, Corporate Publishing (Leipziger Medienservice Gesellschaft) und Ticketing.


Autor:

Judith Pfannenmüller
Judith Pfannenmüller

ist Korrespondentin für W&V in Berlin. Sie schaut gern hinter die Kulissen und stellt Zusammenhänge her. Sie liebt den ständigen Wandel, den rauhen Sound und die thematische Vielfalt in der Hauptstadt.



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