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Marketingvorstand Alfred Rieck verlässt Opel nach einem halben Jahr

Die Lage bei Opel bleibt kompliziert: Alfred Rieck, der bei dem Rüsselsheimer Autobauer erst seit einem halben Jahr als Vorstand für die Bereiche Marketing, Verkauf und Aftersales zuständig war, hat das krisengeschüttelte Unternehmen verlassen.

Text: Markus Weber

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Die Lage bei Opel bleibt kompliziert: Alfred Rieck, der bei dem Rüsselsheimer Autobauer erst seit einem halben Jahr als Vorstand für die Bereiche Marketing, Verkauf und Aftersales zuständig war, hat das krisengeschüttelte Unternehmen am vergangenen Freitag schon wieder verlassen. Dies geschah angeblich auf eigenen Wunsch.

Die Aufgaben des 56-Jährigen übernimmt nun kommissarisch Duncan Aldred, der Chef der Opel-Schwestermarke Vauxhall in Großbritannien. "Duncan Aldred beweist mit seiner Arbeit Tag für Tag, dass unser Geschäftsplan funktioniert und dass unsere neuen, attraktiven Modelle der Schlüssel zum Erfolg sind", sagte Aufsichtsratschef Steve Girsky. Der 43-Jährige habe Vauxhall in UK zu der am schnellsten wachsenden Automarke für Privatkunden gemacht.

Rieck war im vergangenen Sommer von der Volkswagen Group China in Peking - er war dort Vice President - zu Opel gewechselt, wo er als Hoffnungsträger präsentiert wurde. Rieck folgte damals Alain Visser nach.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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