GfK-Studie :
238 Euro zum Schulstart: Ausgaben der Eltern steigen deutlich

Die Ausgaben für Schreibwaren und Schulranzen zum Schulanfang für jedes neu eingeschulte Kind steigen deutlich. Das ermittelten die Marktforscher der GfK in einer repräsentativen Studie. Dabei informieren sich die Eltern gründlich - und kaufen gerne online.

Text: Frauke Schobelt

09. Sep. 2013

Der Schulanfang ist für Eltern eine nicht unwesentliche Investition: 2013 geben sie im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr Geld aus. Durchschnittlich 238 Euro investieren Eltern in Schreibwaren und weitere Produkte zum Schulanfang für jedes neu eingeschulte Kind. Das ermittelten die Marktforscher der GfK in einer repräsentativen Studie, für die im Juni 2013 rund 1.2000 Eltern von Schulanfängern, Grundschülern sowie 10- bis 13-jährigen Schülern befragt wurden. Gegenüber der letzten Untersuchung im Jahr 2011 entspricht dies einer Steigerung von 5 Prozent.

Und weil die Eltern so viel Geld ausgeben, informieren sie sich gründlich vor dem Kauf von Schulprodukten. So erkundigen sich 95 Prozent der Eltern von Schulanfängern vor dem Kauf eines Schulranzens und 80 Prozent vor dem Kauf eines Schulfüllers über das Produktangebot.
Während bei Stiften und Schulfüllern der Anteil der Konsumenten, die diese im Internet kaufen auf einem geringen Niveau von rund 5 Prozent liegt, zeigt sich bei den Schulranzen und Schulrucksäcken ein anderes Bild. Jeder zehnte Elternteil informiert sich über den Schulranzen im Geschäft, kauft diesen dann jedoch online. Jeder Fünfte macht sich über Schulranzen im Internet kundig und kauft auch in einem Online-Shop.


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



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