Burger seien im Trend, nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa, sagte Baron: "Wir beobachten das auch in Frankreich, Spanien und Großbritannien. Viele Burger-Restaurants öffnen, die Nischenmärkte abdecken oder spezielle Burger anbieten. Für uns ist das positiv, das Burgersegment insgesamt wächst."

Expandieren will die Nummer zwei der Branche auch im Geschäft außer Haus. Derzeit werde Lieferservice in 170 Restaurants angeboten. Es habe anfänglich Bedenken bei den Franchisenehmern gegeben, dass dies auf Kosten der Verkäufe in den Restaurants gehe. "Aber das ist nicht der Fall", sagte Baron. "Der Lieferservice bedeutet zusätzliches Wachstum."

Die deutsche Burger King-Gesellschaft ist mehrheitlich im Besitz der Hannoveraner Unternehmensgruppe Baum. Zum Anteil der Baum-Gruppe hält sich Burger King bedeckt. Der große Konkurrent ist ebenfalls nicht untätig - McDonald's hat mittlerweile in vielen Filialen ein digitales Bestellsystem mit Touchscreen-Terminals und Tischservice eingeführt, um das Tempo zu erhöhen. Beide Ketten haben zudem ihr Design modernisiert.

Nach Angaben der Fachzeitschrift "foodservice" haben die 100 führenden Gastro-Unternehmen 2017 ihren Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,1 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro erhöht. Die Zahl der Betriebe habe sich um 0,9 Prozent auf mehr als 19.000 erhöht. An der Spitze der größten Gastronomiesysteme in Deutschland hätten McDonald's, Burger King und LSG gestanden, gefolgt von Tank & Rast.

dpa


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W&V Redaktion
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