"Tell us about your career so far". Erzählen Sie uns etwas über ihre bisherige Karriere.

Ein Klassiker unter den Gesprächsanfängen. Ein kurzer Abriss über die letzten Arbeitgeber und Hauptaufgaben genügt hier vollkommen. Übersetzt man den eigenen Lebenslauf ins Englische, prägen sich direkt die wichtigsten Vokabeln ein, so Markhof.

"What makes you the perfect candidate for this position?" Was macht Sie zum idealen Kandidaten für diese Position?

Klar, fachliche Kenntnisse sind wichtig. Aber auch soziale Kompetenzen dürfen nicht vergessen werden. Teamfähigkeit und kommunikative Stärken zählen in den USA sogar mehr als Noten und Abschlüsse.

"What were your main tasks at your last position and what was your biggest challenge?" Was waren die Hauptaufgaben und größten Herausforderungen bei ihrer letzten Stelle?

Hier möchte der Chef gerne hören, welche Fähigkeiten man für die neue Stelle mitbringt. Laut Markhof zahle sich Ehrlichkeit dabei aus. "Wer selbstkritisch reflektiert, beweist im anglo-sächsischen Raum Selbstsicherheit und Krisenmanagement." 

Tipp 3: Fettnäpfchen kennen und umgehen

In den USA und in England scheinen Bewerbungsgespräche nicht so förmlich zu sein wie gewohnt. Eine Täuschung, hinter der sich ein Fettnäpfchen verbirgt. "Umgangssprachliche Ausdrücke, wie gonna statt going to oder ain't für am not / are not sollten unbedingt vermieden werden", erklärt Markhof. Um Diskriminierungen zu vermeiden sind auch Themen wie Alter, Herkunft und Religion tabu.

Last but not least sollte ein Bewerber entspannt in ein Job-Interview gehen und keine Antworten auswendig lernen. Das schadet der Authentizität.