Erotik-Spot :
Absurder Werbestreit um BH und Waschbären

Ein Streichelzoo aus Moskau hat einen Waschbären für eine Werbeproduktion ausgeliehen. Nun darf die Produktion den Clip mit barbusiger Hauptdarstellerin nicht veröffentlichen - er ist zu erotisch. Beide Seiten liegen im Clinch.

Text: W&V Redaktion

Um dieses Video hat sich ein absurder Streit entzündet.
Um dieses Video hat sich ein absurder Streit entzündet.

Ein Streichelzoo aus Moskau hat einen Waschbären für eine Werbeprouktion ausgeliehen. Doch Waschbär Thomas ist nun zu einem Politikum geworben. Der Zoo will, dass der Spot mit ihm nicht veröffentlicht wird. Denn der ist offenbar zu erotisch. Im Internet kursiert bislang nur ein Outtake-Clip mit dem Waschbären und der Hauptdarstellerin, bei dem der Waschbär der barbusigen Dame den BH geklaut hat und mit ihr spielerisch darum kämpft.

Aber der Clip, der verpixelt ist und ursprünglich eine Bettwäschenmarke in Szene setzen sollte, ist dem Zoo zu anstößig. Der Ruf der Waschbären würde geschädigt, heißt es von den selbsternannten Sittenwächtern. Schließlich habe man den tierischen Hauptdarsteller ja unentgeltlich für die Produktion ausgeliehen.

Nun verlangt nun der Zoo von der beteiligten PR-Agentur Art Msk, dass sämtliches Bildmaterial eingestampft wird. Es gibt eine offizielle Klage. Die Agentur hat inzwischen selbst offiziell Stellung bezogen: Zunächst habe man das Ansinnen des Streichelzoos für einen Witz gehalten und ignoriert. Der Vorwurf, der Ruf der Waschbärenpopulation würde geschädigt, hielte man für völlig absurd und bestenfalls für ein Hollywood-Drehbuch geeignet. Die PR-Leute drohen nun ihrerseits dem Zoo. Sollte der absurde Streit nicht beigelegt werden, werde man eine Gegenklage anstreben und Schadensersatz für den zerstörten BH verlangen.


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W&V Redaktion
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