Problematisch an dieser Vertriebsvariante sei zweierlei, betont die Verbraucherorganisation. Zum einen darf in einer Fahrschule nur der Fahrlehrer unterrichten. Zum anderen müssen die Eltern in der Regel vorher einwilligen oder anschließend zustimmen, wenn Minderjäh­rige einen Vertrag schließen. 

Bei Letzterem nutzt der ADAC jedoch ein juristisches Schlupfloch. So müssen Eltern nicht zustimmen, wenn das Rechtsgeschäft für Minderjährige ausschließlich vorteilhaft ist. Durch die beitragsfreie Mitgliedschaft im ersten Jahr sei dies gegeben, argumentiert der Autoclub. Bundes­weit kommen so pro Jahr etwa 100 000 "Young Generation"-Anmeldungen zustande.



Autor: Maximilian Flaig

ist seit 2018 W&V-Redakteur und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sport- und Online-Marketing interessieren den gebürtigen Kölner besonders.