Sportmode :
Adidas bringt Oktoberfest-Sneaker auf den Markt

Das Adidas-Modell "Prost" ist wasser- und bierabweisend. Aber leider nicht günstig: Der Männer-Schuh kostet knapp 200 Euro.

Text: Manuela Pauker

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Prost: Adidas bringt den Oktoberfest-Sneaker.
Prost: Adidas bringt den Oktoberfest-Sneaker.

Die Ferse ziert eine aufgestickte Breze, an der Seite prangt in Gold-Lettern der Name des neuen Adidas-Schuhmodells: "Prost" heißt der Sneaker, den der Herzogenauracher Sporthersteller rechtzeitig zum am 16. September startenden Oktoberfest in München herausbringt. Die limitierte Auflage des  Schuhs ist laut Adidas "Made in Germany" und soll "für den kultigen Vibe des Oktoberfests und für Sporttradition" stehen.

Fest steht: Der Look ist definitiv trachten-kompatibel. Wer den Turnschuh zur üblicherweise braunen Lederhose kombinieren will, erlebt aufgrund des farblich dazu passenden Materials garantiert kein Fashion-Debakel. Das Futter im Vorfußbereich ist rot-weiß-kariert, "inspiriert von den traditionellen rot-weiß-karierten Oktoberfest-Hemden". Das könnte zwar optisch für Mode-Puristen zum Problem werden, aber zum Glück sieht man das Karofutter beim Tragen ja nicht.  

Für alle Wiesn-Anforderungen gerüstet

Außerdem trumpft das Modell "Prost" mit einem wasserabweisenden Obermaterial auf, das "deine Füße zuverlässig vor Regenschauern und verschüttetem Bier schützt", lockt Adidas. Und vermutlich vor noch Schlimmerem, was einem nach einem langen feuchtfröhlichen Tag auf der Theresienwiese so begegnen könnte – Insider wissen Bescheid. Dazu lässt man sich auf der Adidas-Website natürlich nicht detaillierter aus. Nur so viel: Für die zusätzlichen Schnürsenkel, die im Package enthalten sind, wird wohl so mancher Träger des Schuhs überaus dankbar sein.

Wer "Prost" sein eigen nennen will, muss aber schnell sein und ein wenig tiefer in die Taschen seines Trachtenjankers greifen: 199,95 Euro kostet das Modell, das ab den frühen Morgenstunden des 2. September online geordert werden kann. Für Frauen gibt es "Prost" übrigens leider nicht. Es sei denn, die Damen tragen Schuhe ab Größe 41 aufwärts.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde



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