Adidas und McDonald's sichern sich EM-Titel unter den Sponsoren

Laut einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos teilen sich der Sportartikelhersteller Adidas und die Fastfood-Kette McDonald's den ersten Platz im Sponsorenranking der "UEFA Euro 2012".

Text: Markus Weber

Laut einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos teilen sich der Sportartikelhersteller Adidas und die Fastfood-Kette McDonald's den ersten Platz im Sponsorenranking der "UEFA Euro 2012". Hinter Adidas und McDonald's (je 20 Prozent) belegt Coca-Cola (elf Prozent) den dritten Platz. Alle drei Unternehmen sind langjährige UEFA-Partner.

Unter den Top-5 befinden sich ausschließlich offizielle UEFA-Euro-Partner. Platz vier nimmt die Hyundai Motor Group, Platz fünf der japanische Elektronikkonzern Sharp ein. Sponsoren, die vor, während und nach Spielende zusätzlich noch als Programmsponsoren im Fernsehen auftraten, können dabei die größten Bekanntheitszuwächse verzeichnen.

McDonald's schaffte die höchste Bekanntheitssteigerung im Turnierverlauf: von drei Prozent vor Turnierbeginn auf 20 Prozent nach dem Finale am vergangenen Sonntag. Neben McDonald's konnten auch Coca-Cola (plus zwei Prozentpunkte), Hyundai und die Schwestermarke Kia (plus sechs bzw. fünf Prozentpunkte) und Sharp (plus fünf) ihre Bekanntheitswerte im Turnierverlauf teilweise deutlich steigern.

Bitburger, Co-Presenter der Übertragungen bei ARD und ZDF, erreichte mit vier Prozent spontaner Bekanntheit den Bestwert unter den Brauereien und liegt damit noch vor dem offiziellen UEFA-Euro-Partner Carlsberg.

Die Studie ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren mit einer Stichprobe von 1.000 Personen. Durchgeführt wurde sie im Auftrag von Ipsos MediaCT.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.