In der Erlebniswirtschaft („Experience Economy“) gehören, so Adobe weiter,  digitale Lösungen zu den zentralen Erfolgsfaktoren eines jeden Unternehmens. Mit Anwendungen für Data und Insights, Content und Personalisierung, Customer Journey Management, Commerce und Werbung treibe die Adobe Experience Cloud das Customer Experience Management (CXM) sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich für Unternehmen jeder Größe voran.

Under Armour gehört zu Pilotkunden

Das Management von großen Content-Mengen über verschiedene Teams hinweg, die Anpassung an verschiedene Touchpoints und die Personalisierung von Inhalten auf der Grundlage von Echtzeitdaten und -einblicken seien Herausforderungen, denen sich Marken täglich aufs Neue stellen müssen. Adobe Experience Manager als Cloud-Service sei eine moderne, speziell entwickelte Anwendung für das Experience Management, die skalierbare, sichere und agile Anwendungen für Content-Management (CMS), Digital Asset Management (DAM), Digital Signage Management und Kundenkommunikation (CCM) integriert. Adobe biete die einzige Anwendung mit SaaS-ähnlicher Geschwindigkeit, die flexibel erweiter- und anpassbar sei, um den individuellen Geschäftsanforderungen zu jeder Zeit gerecht zu würden. Jean-Michel Pittet dazu: "Mit dieser Anwendung sind wir in der Industrie unique."

Das hat offensichtlich auch schon erste Kunden überzeugt. „Als sich die Gelegenheit ergab, Adobe Experience Manager als Cloud-Service frühzeitig zu nutzen, haben wir die Chance aufgrund der Skalierbarkeit des Angebots sofort ergriffen“, so Ben Snyder, IT Product Owner bei Under Armour. „Die Integration ist nahtlos verlaufen. Unser Digital Asset Manager läuft bereits als Cloud-Service. Die Zeit für das Hochladen unserer neuen Saison-Assets wurde massiv verkürzt“, so Snyder. „Wir freuen uns sehr, den Adobe Experience Manager als Cloud-Service schon jetzt erfolgreich im Einsatz zu haben“, so Steve Schultz, Leiter der Marketing-Technologie bei Esri. „Da sich der Cloud-Service ständig von selbst aktualisiert, brauchen wir uns ab sofort nicht mehr mit groß angelegten Software-Updates zu beschäftigen. Wir glauben, dass dieser Prozess der kontinuierlichen Integration enorme Vorteile bietet, da das Risiko von Fehlern bei der Bereitstellung deutlich reduziert wird.“

KI-Framework Sensei an Bord

Erste Ergebnisse aus dem Mittelstand und großen Unternehmen, die Adobe Experience Manager als Cloud-Service bereits zum Einsatz bringen, zeigen laut Adobe "eine um 50 Prozent schnellere Eingabezeit, eine 40 Prozent höhere Effizienz in der Verwaltung, keine Ausfallzeiten aufgrund regelmäßig geplanter Updates und einen Produktivitätssprung von über 20 Prozent." Die Umstellung auf den Cloud-nativen Service biete Marketing und IT zahlreiche Vorteile.

Dazu gehöre eine schnellere Wertschöpfung. Die Entwicklung von Inhalten wird beschleunigt, da Marken nicht mehr gezwungen seien, maßgeschneiderte Anpassungen für die Seitenerlebnisse ihrer Kunden zu entwickeln. Adobe Experience Manager als Cloud-Dienst stelle in wenigen Minuten produktionsreife CMS- und DAM-Umgebungen bereit. So könnten beispielsweise neue Website-Erlebnisse schnell eingeführt werden und als Grundlage für zukünftige Innovationen im Bereich der Customer Experience dienen.

Mit einer aktuellen, skalierbaren und leicht zugänglichen Anwendung müssten sich CIOs außerdem keine Gedanken mehr über Ausfallzeiten durch Versionsupgrades machen. Gleichzeitig könnten sie sich auf eine rundum sichere Produktionsumgebung verlassen, die im Sinne der Adobe Sicherheits- und -Kontrollstandards konfiguriert und fortlaufend gewartet wird.

Mit dem Experience Manager in der Cloud-Variante könnten Marken Maßnahmen ergreifen, die auf der Echtzeit-Kenntnis des Kunden basieren und gleichzeitig die Entscheidung der Anwender honorieren. Wenn z. B. bei früheren Käufen eine Vorliebe für rote Dinge deutlich wurde und der Kunde Interesse an einer E-Mail mit Mänteln gezeigt hat, könnten Marken diese Erkenntnisse mit Adobe Sensei – dem Framework für KI und maschinelles Lernen von Adobe – nutzen, um speziell rote Mäntel zu empfehlen und damit den Abverkauf zusätzlich anzukurbeln. Darüber hinaus ermögliche Sensei, Bilder und Videos automatisch zu vertaggen, so dass sich die Teams auf ihre kreative Arbeit konzentrieren könnten.

Sensei spielt auch eine Rolle, wenn es darum geht, unterschiedliche Plattformen zu bespielen. Der Adobe Experience Manager als Cloud-Service versetze Marken in die Lage, "Erlebnisse zu kreieren und sie auf beliebigen Kanälen, Geräten oder Anwendungen bereitzustellen", so Adobe. Marken könnten sich so auf Inhalte konzentrieren, die auf die wichtigsten Zielgruppen und Vorlieben abgestimmt seien.  Integrierten Adobe Sensei-Funktionen sollen dafür sorgen, dass die Inhalte möglichst automatisiert auf die verschiedenen Kanäle angepasst werden. Darüber hinaus hätten verschiedene Teams die Möglichkeit, gleichzeitig an mehreren Inhalten für mehrere Kanäle zu arbeiten und so wertvolle Zeit für Projektmanagement und Geräteoptimierung einzusparen.



Autor: Holger Schellkopf

Chefredakteur. Mitglied der W&V-Geschäftsleitung. Sozialisiert mit Print, konvertiert zu digital. Findet beides prima. Feste Überzeugung von @hschellk : Digital Journalism rocks! Versucht ansonsten, sich so oft wie möglich auf das Rennrad zu schwingen oder in die Laufschuhe zu steigen.