Kampagne :
Ärzte ohne Grenzen werben für Menschlichkeit

Gerade junge Leute sollen lernen, wie wichtig es ist, gut mit Flüchtlingen umzugehen und ihnen zu helfen. Jede kleine Geste hilft.

Text: Conrad Breyer

Zuhören, Teilhaben - und alles wird gut!
Zuhören, Teilhaben - und alles wird gut!

Für eine Menschlichkeit ohne Grenzen: Unter diesem Motto hat die Agentur Territory Webguerillas für Ärzte ohne Grenzen eine neue Kampagnenseite entwickelt.

Eine breit angelegte Social-Media-Werbewelle flankiert die neue Online-Präsenz. Zum Einsatz kommen Ads auf Facebook, Instagram und YouTube. Die Territory Webguerillas hatten sich zuvor in einem Pitch durchgesetzt.

Vor allem junge Leute, die so genannte Generation Y, wollen die Macher für das Thema Menschlichkeit im Umgang bzw. Alltag mit Flüchtlingen sensibilisieren. Dafür setzt die Agentur auf Storytelling, möglichst authentisch soll es sein: In insgesamt fünf Videos berichten Flüchtlinge auf der Microsite deine-zeit-fuer-menschlichkeit.de über ihre leidvollen Erfahrungen, aber auch über wichtige menschliche Erlebnisse während ihrer Flucht. Hier zwei Beispiele:

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Es geht Ärzte ohne Grenzen nicht ums Geldspenden. Primär sollen die Digital Natives verstehen lernen, dass auch kleine Gesten der Menschlichkeit, wie beispielsweise das Zuhören und das Teilhaben an der jeweiligen Lebensgeschichte, einen wertvollen Beitrag leisten können. Der erste Schritt dazu ist, sich Zeit für die Geschichten der Geflohenen zu nehmen.

Die Website dient hier als Indikator: Sie misst die Gesamtzeit, die Websitebesucher den Flüchtlingsgeschichten schenken. Auf diese Weise hat jeder User, der mit der Kampagne in Berührung kommt, bereits ein Stück guten Willen gezeigt.

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Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.