Kampagne von Track :
Air Berlin mischt sich in die Werbe-Schlacht ein

Nach Ryanair und Eurowings schaltet sich jetzt Air Berlin mit der traditionellen Januar-Kampagne in die derzeitige Werbeoffensive der Airlines ein.

Text: Daniela Strasser

18. Jan. 2016 - 4 Kommentare

Die frisch entbrannte Werbeschlacht der Fluggesellschaften geht weiter: Nach Ryanair und Eurowings tritt im Januar nun auch Air Berlin auf das Werbepedal. Zum einen mit einer Out-of-Home-Kampagne mit Model und Markengesicht Loren Kemp, andererseits mit Onlinebannern, die sich an Familien mit Kindern richten. Am 22. Januar startet außerdem ein TV-Spot.

Während Kemp wichtige Air-Berlin-Ziele in Szene setzen soll, zeigt sich der Konzern online mit Sprüchen wie "Urlaub im Garten? Ich such mir neue Eltern". Anders als Ryanair und Eurowings - letztere mit einer ziemlich sehenswerten Launchkampagne von der Agentur LLR – wirbt Air Berlin nicht mit einem neuen Spot im Fernsehen. Stattdessen nutzt die Fluglinie seinen Werbefilm von 2015 und ergänzt ihn mit bis zu acht Outtakes, die Produkt und Netzwerk bewerben. 

Der Erfolg der Kampagne dürfte den Konzern trotzdem stark interessieren. Rund 200 Mio. Euro Verlust flog der Konzern in den ersten neun Monaten 2015 ein. Kurzzeitig schiend es zudem so, als wackele die Zusammenarbeit mit dem Investor Ethihad. Es ging um die sogenannten Codeshares - Flüge, die Air Berlin und Ethihad gemeinsam anbieten, um eine optimale Auslastung zu erreichen. Am Wochenende gestattet das OVG Lüneburg Air Berlin und Etihad aber entgegen anderer Erwartungen, den größten Teil ihrer gemeinsam durchgeführten Flüge weiter anbieten zu dürfen.

Verantwortlich für die Jahresstartkampagne ist im Konzern Andrew Ward, Senior Vice President Marketing, die verantwortliche Agentur ist die Air-Berlin-Leadagentur Track in Hamburg. Fotografiert hat die Motive Alexandra Kinga Fekete.

Die Kampagnenmotive:


Autor:

Daniela Strasser, W&V
Daniela Strasser

ist seit 2010 Redakteurin bei W&V und schreibt über alles, was mit Marken, Agenturen, Kreation und deren Entwicklung zu tun hat. Nebenbei arbeitet sie ab und an als Autorin unter anderem für die Süddeutsche Zeitung und hat ihr Faible für Audioformate dank des W&V-Podcasts entdeckt.



4 Kommentare

Kommentieren

Anonymous User 21. Januar 2016

Auf den veröffentlichten Bildern steht drauf wie Etihad korrekt geschrieben wird...

Anonymous User 20. Januar 2016

Wenn da mal nicht viele Motive eine grundsätzlich negative Stimmung haben...

Anonymous User 18. Januar 2016

Mit Bergen kommt nur germanwings

Anonymous User 18. Januar 2016

Am Ende bekommt jeder Kunde das was er verdient.

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