Die Kette Rewe hebt sich noch dadurch ab, dass sie die Marke ist, die von 24 Prozent der Befragten spontan an erster Stelle genannt wird. Im Vergleich dazu sind es bei Penny und Real lediglich drei Prozent und vier Prozent der Probanden, die diese Marken als Erstes nennen.  

Betrachtet man die emotionalen Reaktionen der Befragten, zeigt sich: Im Vergleich zur Vorjahreswelle ist eine höhere Gleichgültigkeit gegenüber Aldi Süd entstanden. 2017 waren es 33 Prozent, 2018 ging der Wert auf 40 Prozent hoch. Preis-Qualitätsverhältnis und Non-Food-Angebote rufen weniger positive Emotionen hervor. Das emotionale Profil von Aldi Nord bleibt hingegen nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Edeka hingegen wird mit Nähe, sauberen Geschäften, freundlichen Mitarbeitern und Kunden sowie einer breiten Palette an Qualitätsprodukten verbunden. Dies führt zu mehr positiven Emotionen als im Vorjahr. 55 Prozent der Befragten empfinden bei dieser Marke "Überraschung" und "Freude". Etwas negativ fällt bei den Emotionen Penny auf. Zwar kann der Discounter in der Gesamtbewertung der Markenstärke zulegen, aber auch die negativen Gefühle haben sich etwas gesteigert. Bei elf Prozent der Befragten lösen Aussagen wie "schlechte Qualität" und "unfreundliches Personal" negative Emotionen aus. 

Fazit: Aldi bleibt auch 2018 die stärkste Marke unter den Einkaufsmärkten, der Vorsprung zu Rewe, Edeka und Lidl schrumpft aber. Gemeinsam haben alle vier Supermärkte die hohe spontane Bekanntheit, das Auslösen positiver Gefühle und das Transportieren ihrer Werte. 


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Ulrike App
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ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.


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