Premiere mit Hosenlabel Alberto :
Alexa quatscht mit Kunden im Concept Store

Als erster Laden in Deutschland holt sich das Hosenlabel Alberto das sprachgesteuerte Lautsprechersystem von Amazon ins Geschäft. Alexa lernt deshalb nun alles über Hosen. 

Text: Frauke Schobelt

Als erster Laden in Deutschland holt sich das Hosenlabel Alberto das sprachgesteuerte Lautsprechersystem von Amazon ins Geschäft.
Als erster Laden in Deutschland holt sich das Hosenlabel Alberto das sprachgesteuerte Lautsprechersystem von Amazon ins Geschäft.

Kaum ist Amazons Lautsprecher Echo mit der Sprachassistentin Alexa frei erhältlich, darf die Dose in einem Laden mit Kunden quatschen. Das Mönchengladbacher Hosenlabel Alberto holt Alexa in seinen Concept Store - als "erstes Ladengeschäft Deutschlands", wie das Unternehmen stolz betont.  

Im Laden ist das Sprachsteuerungssystem mit der charmanten Stimme auf "smarte Konversation" programmiert. Es beantwortet Fragen zur aktuellen Kollektion, zu Styles, Passformen oder zur Firmengeschichte. Das können natürlich auch die Angestellten, aber Alberto ist von der smarten Technik fasziniert und will sich wohl auch ein wenig als Pionier feiern lassen. Das Unternehmen denkt schon darüber nach, den sprachgesteuerten Lautsprecher demnächst auch in seinen Showrooms einzusetzen und auf den PoS-Flächen.

Mit "Newcomerin" Alexa will Alberto seinen Innovationsgeist hervorheben und neugierige Kunden in den Laden locken. Die Konversation mit dem "schicken Ding" mache Hosenshopping zum "nachhaltigen und begeisternden Einkaufserlebnis", verspricht das Label. Damit sie auch Bescheid weiß, wird die lernfähige Alexa derzeit mit Informationen zu Hosen und Alberto gefüttert. 

Erdacht und realisiert wurde das Projekt von der Krefelder Agentur Three 2 One unter der Leitung von Inhaber Jörg Pressel. 

Das Familienunternehmen Alberto blickt auf eine über 90-jährige Firmenhistorie zurück. Mittlerweile betreibt das Label 2.500 Flächen in 56 Ländern. Die Exportquote liegt nach Firmenangaben bei 56 Prozent, der jährliche Umsatz bei rund 45 Millionen Euro. Der Herrenausstatter bietet seit 2008 auch eine Hosenlinie für Frauen und seit 2009 auch Jeans an.

"Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, haben wir von Anfang an in Technologie und Innovation investiert", sagt Retail-Geschäftsführer Marco Lanowy. Das zeigt sich auch bei den futuristischen Erweiterungs- und Neubauten der Firma. Auch bei seinen Produktentwicklungen geht der Hosenmacher schon mal unkonventionelle Wege. So ließ er die "Roof Destroyed Denim" 12 Monate lang im Freien auf dem Dach der Firmenzentrale verwittern, um neue Erkenntnisse über Destroyed-Effekte zu erlangen. Alexa dürfte sich mit Alberto wohlfühlen. 


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.