Neuer digitaler Service :
Alexa redet über Real

Als einer der ersten Lebensmittelhändler bietet Real Informationen über Amazons Sprachservice Alexa an. Und plant schon weiter. 

Text: Frauke Schobelt

Kunden können über Alexa Angebote von Real, die nächsten Märkte, Öffnungszeiten und Rezepte abfragen.
Kunden können über Alexa Angebote von Real, die nächsten Märkte, Öffnungszeiten und Rezepte abfragen.

Real baut seine digitalen Services aus. Welche Angebote der nächste Real-Markt um die Ecke hat, das können sich Kunden künftig auch von Alexa erzählen lassen, dem Sprachservice in den smarten Amazon-Lautsprechern Echo. Auch das "Rezept der Woche" hat das Gerät parat, wenn man es danach fragt. Wer erlaubt, dass Alexa auf seine Standortdaten zugreifen darf, der kann auch den nächstgelegenen Real-Markt suchen und die aktuellen Öffnungszeiten erfragen.

Als einer der ersten Lebensmitteleinzelhändler biete Real seinen Kunden neben Onlineshop und neuer App diesen zusätzlichen digitalen Service an. "Mit der Real-Skill für Amazons sprachbasierten Cloud-Service Alexa gehen wir einen weiteren konsequenten Schritt, um unsere Multichannel-Strategie auszubauen", sagt Jan-Philipp Blome, Geschäftsführer der Real Digital Services GmbH.  

Die Funktionen von Alexa lassen sich mit sogenannten Skills erweitern, ähnlich wie Apps. Der Real-Skill wurde von der Agentur wfp 2 für den deutschen Alexa-Skills-Shop auf Amazon.de programmiert. Er ist in der Kategorie Shopping zu finden, alle Informationen stammen von der Real-Markt-Webseite. "Bisher gibt es sechs Sprachbefehle, das ist aber erst der Anfang, unser Real-Skill soll kontinuierlich um weitere Funktionen ergänzt werden. Insbesondere die Verknüpfung von Stationär und Online wollen wir weiter ausbauen", so Blome.

Amazon belohnt erfolgreiche Skills mit Direktzahlungen

Damit Amazons virtuelle Assistentin Alexa schnell dazulernt, belohnt der E-Commerce-Riese in den USA, Deutschland und Großbritannien Entwickler von Skills, die besonders gut performen, künftig mit Direktzahlungen. Die Summen sind allerdings nicht besonders hoch. Für "Math Mania" zahlte Amazon den Entwicklern für den Monat April 133,84 Dollar aus, meldet TechCrunch.com.

Darüber hinaus kann Alexa Nutzer künftig auch von sich aus über Neuerungen in ihrer Welt berichten. Wenn die virtuelle Assistentin mitteilungsfreudig ist, leuchtet ihr Ring grün auf und Nutzer hören einen Glockenton. Wer ihr Gehör gewähren will, sagt "Alexa, what did I miss" und wird auf dem Fuße über Shopping-Updates oder Alerts der Lieblings-Skills aufgeklärt, weiß CNet.com.


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.