Anpfiff zur EM: Peta setzt Kampagne gegen Hundetötungen fort

Die streitbaren Tierschützer kommen nicht zur Ruhe: Peta setzt ihre Kampagne gegen die Tötung herrenloser Hunde in der Ukraine fort. Die Anzeigen unter dem Motto "Fairness, Respekt, Hundemord?" verzichten dabei auf Prominenz. W&V Online zeigt die Motive.

Text: Sebastian Blum

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Wenn es um Publicity geht, ist die Tierschutzorganisation Peta selten zimperlich: Das Angebot für eine Stelle als Kastrationsbeauftragter an Dominique Strauss-Kahn, die Social-Media-Debatte über eine Umbenennung von Jägermeister in "Waldmeister" - die jüngsten PR-Aktionen schienen mehr auf die Wirkung denn auf konkrete Inhalte bedacht.

Mit ihrer Kampagne "Fairness, Respekt, Hundemord?", bei der es wieder um Hundetötungen im EM-Gastgeberland Ukraine geht, konzentriert sie sich wieder etwas mehr auf Letzteres.

Die drei neuen Motive kommen diesmal ohne prominente Testimonials wie Udo Lindenberg oder Kaya Yanar aus. Der Münchner Fotodesignstudent Stefan Loeber setzt dabei nur auf König Fußball. Trillerpfeife, rote Karte und Ball bekommen in den Anzeigen eine neue Bedeutung. Das runde, blutverschmierte Leder und der Slogan "Toooooooooood, Toooooooooood, Toooooooooood" bringen die bevorstehende Fußball-EM in Verbindung mit den Hundetötungen.

Die Anzeigenmotive sind auch auf der Seite der Organisation www.peta.de zu sehen. Neben Deutsch sind die Motive auch auf Englisch oder Ukrainisch erhältlich.

W&V Online zeigt die Motive in der Bildergalerie.


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