Tim Cook :
Apple hält an europäischen Zulieferern fest

Apple arbeitet in Europa mit 45.000 Zulieferern zusammen, darunter dem Möbelbauer Dula in Nordrhein-Westfalen. Apple-Chef Tim Cook sichert ihnen die weitere Zusammenarbeit zu. 

Text: W&V Redaktion

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Dula baut die Tische und andere Möbel für die Apple Stores in Europa und anderen Ländern.
Dula baut die Tische und andere Möbel für die Apple Stores in Europa und anderen Ländern.

Apple-Chef Tim Cook hat sich inmitten des politischen Drucks, mehr Jobs in den USA zu schaffen, zu deutschen und europäischen Zulieferern des iPhone-Konzerns bekannt. "Sie sind der Schüssel für Apples Erfolg, sie werden der Schlüssel für Apples Erfolg auch in der Zukunft bleiben", sagte Cook am Dienstag beim Besuch des Möbel-Herstellers Dula in Nordrhein-Westfalen.

Dula baut die Tische und andere Möbel für die Apple Stores in Europa und anderen Ländern - und wird auch die neue gewaltige Zentrale des Konzerns in Cupertino ausrüsten. Die Möbelbauer aus Vreden westlich von Münster zeigten Cook auch seinen noch unfertigen künftigen Chef-Tisch - wie die Möbel der Apple-Läden mit Eiche aus dem Spessart furniert. "Es gibt nichts vergleichbares mit deutscher Handwerkskunst", lobte Cook.

US-Präsident Donald Trump war mit dem Versprechen gewählt worden, mehr Jobs nach Amerika zu bringen. Diverse Konzerne kündigten bereits an, Arbeitsplätze in Amerika zu schaffen und gaben zum Teil auch Ausbau-Projekte in anderen Ländern auf.

"Europa ist unglaublich wichtig für Apple", betonte Cook. Der Konzern habe in Europa insgesamt 45.000 Zulieferer - "und wir gaben im vergangenen Jahr elf Milliarden Euro bei ihnen aus". Nebenbei wurde auch die Eröffnung eines weiteren Apple Stores in Köln bekannt.

Der Apple-Chef ist derzeit auf einer Europa-Tour und kam nach Deutschland aus Frankreich. Der Konzern ist unter stärkerem politischem Druck in Europa nach der Forderung der EU-Kommission, über 13 Milliarden Euro Steuern an Irland nachzuzahlen. Apple und Irland weisen die Forderung als falsch zurück und zogen dagegen vor Gericht. (dpa)


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Anonymous User 8. Februar 2017

Netter kleiner Apple PR-Artikel, leider nicht mehr. Das angeblich so super coole Unternehmen Apple ist ein Steuervermeider der Güteklasse 1A und beschäftigt bildlich gesprochen eine Legion von Beratern, Spezialisten, Anwälten etc. Schlimm, dass einige Staaten das auch noch aktiv fördern. Warum Anwender Apple fast einen Heiligenschein geben ist mir schleierhaft. Obwohl früher sind die Leute in der Kirche gegangen und haben auch die irresten Sache geglaubt. Heute ist es ein Apple und noch ein paar andere.
Und die tolle Quallität, bei meinen MacBook zerbröselt nach vier Jahren die Ummantelung des Stromkabels. So etwas habe ich bei keinem anderen elektrischen Gerät, Laptop etc. erlebt. Apple kommt mir nicht mehr ins Haus.

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