Automobil-Marketing :
Aston Martin legt legendäres James-Bond-Mobil neu auf

Der Aston Martin DB5, den 007 erstmals in "Goldfinger" fuhr, kehrt zurück. Die limitierte Neuauflage enthält auch echte Geheimagenten-Gadgets.

Text: Manuela Pauker

Bond-Darsteller Sean Connery mit dem DB5 bei seinem erstem Einsatz.
Bond-Darsteller Sean Connery mit dem DB5 bei seinem erstem Einsatz.

Es gibt Autos, die Film-Geschichte schrieben. Der legendäre Aston Martin DB5, den der britische Geheimagent James Bond erstmals in "Goldfinger" - und einigen späteren Abenteuern - fuhr, gehört definitiv dazu. Jetzt will Aston Martin das ikonische Modell in einer limitierten Stückzahl neu auflegen – und die James-Bond-Produktion Eon Productions ist mit dabei.

Die 28 Autos, von denen aber nur 25 für den Verkauf vorgesehen sind, sollen authentische Reproduktionen des Originals sein. Das schließt neben der klassischen Silber-Lackierung auch einige der 007-Gadgets mit ein, beispielsweise rotierende Nummernschilder.

Schleudersitz, Raketenwerfer?

Zu weiteren Extras hält sich der Autobauer noch bedeckt – angesichts der Tatsache, dass der Wagen keine reguläre Strassen-Zulassung hat, könnte durchaus das ein oder andere spektakuläre Special dabei sein. Schleudersitz, Raketenwerfer oder Reifenaufschlitzer, wie im echten Bond-Mobil, sind dann aber doch eher unwahrscheinlich.

Fest steht: Die Gadgets werden zusammen mit dem Oscar-prämierten Special-Effects-Experten Chris Corbould, der auch die Bond-Filme  betreut, entwickelt.

Preislich werden die Luxus-Karossen natürlich kein Schnäppchen sein. Umgerechnet rund drei Millionen Euro müsste man für einen DB5 hinlegen – und das noch ohne Steuern. Wem das zu teuer ist: Es gibt auch eine Lego-Variante des Wagens, die nur rund 150 Euro kostet. Die wäre auch schon jetzt erhältlich – auf das Original-Auto muss man voraussichtlich noch bis zum Jahr 2020 warten.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde