Bahrain-Rennen: Druck auf Formel-1-Sponsoren nimmt zu

Unternehmen wie Vodafone, Daimler, Ferrari, Red Bull, Deutsche Post und Siemens droht je nach Verlauf dieses Grand-Prix-Wochenendes in Bahrain ein nicht unerheblicher Imageschaden.

Text: Markus Weber

Eine Gruppe britischer Parlamentarier hat die Formel-1-Sponsoren in einem Schreiben dazu aufgefordert, den Grand Prix am kommenden Sonntag in Bahrain zu boykottieren. Der Druck auf die Formel-1-Partnerunternehmen nimmt damit weiter zu. Unternehmen wie Vodafone, Daimler, Ferrari, Red Bull, Deutsche Post und Siemens droht je nach Verlauf des bevorstehenden Renn-Wochenendes ein nicht unerheblicher Imageschaden.

In Bahrain selbst gab es unterdessen neue Proteste der Oppositionsbewegung gegen das Rennen am Sonntag. Laut dpa wurden vier Mechaniker des Force-India-Teams auf ihrem Rückweg von der Strecke in Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften verwickelt. In der Hauptstadt Manama soll nahe ihrem Bus ein Molotow-Cocktail gelandet sein. Ein Mitarbeiter des Teams soll danach aus Sorge um seine Sicherheit vorzeitig die Heimreise angetreten haben. (mw/dpa)


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Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.