Kampagne aus dem Hause Cube :
Bayerns Kartoffeln tindern

Die Münchner Werbeagentur Cube sucht per Kontaktanzeige nach neuen Liebhabern für den bayerischen Erdapfel. 

Text: Petra Schwegler

Scharfe Knollen suchen Abnehmer.
Scharfe Knollen suchen Abnehmer.

Glorietta und Lilly, aber auch Ambo sollen an den Mann/die Frau gebracht und vernascht werden. Kopfkino? Darauf zielt die Münchner Werbeagentur Cube ab. Sie spielt im Auftrag der Marketinginitiative Bayerische Kartoffel in einer neuen Kampagne mit dem Umstand, dass die gesunden Knollen in der Regel Vornamen tragen. Die Kreativen suchen nun nach neuen Liebhabern für ausgewählte bayerische Kartoffeln.

"Glorietta wartet auf Dich", "Lilly verwöhnt Dich!" oder "Ambo kommt zu Dir nach Hause" – diese drei knolligen Geschöpfe tindern aktuell ganz eifrig. Zu sehen per Kontaktanzeige in der Tages- und Wochenpresse, auf Online-Bannern und auf Infoscreens der Münchner U-Bahnhöfe. 

Hinzu kommt ein Gewinnspiel unter Bayerische-kartoffel.de. Dort kann sich der Interessierte von der festkochenden Glorietta ansprechen lassen und ihr auf die Pelle rücken, Ambos' Größe unter die Lupe nehmen oder sich von Lillys zarter Schale überzeugen. Auf die Gewinner wartet eine Kartoffel-Verwöhn-Verkostung in einem Münchner Szenerestaurant.

Die Marketinginitiative Bayerische Kartoffel wurde 2013 als Organisations-Plattform gegründet, um den in Bayern gewachsenen, abgepackten oder verarbeiteten Erdapfel auf dem Speiseplan und somit auch als landwirtschaftliches Produkt zu erhalten. In dieser Eigeninitiative sind zu gleichen Anteilen die Bayerischen Kartoffelanbauer und die weiß-blauen Knollenvermarkter vertreten. Einen Beitrag leiste auch der Bayerische Bauernverband, der die nötige Infrastruktur in Form von Personal und Büro bereitstellt, heißt es von Seiten der Initiative.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.