Nachhaltigkeit spielt kaum eine Rolle

München und Mannheim bilden im Städtevergleich die Schlusslichter: Hier liegt das Budget der Konsumenten knapp 200 Euro unterhalb des Durchschnitts. In Wiesbaden, Köln, Bonn und Heidelberg planen die Konsumenten etwa 100 Euro weniger als der Durchschnitt ein.

Das Thema Nachhaltigkeit hat damit, trotz der "Fridays for Future"-Bewegung, nur bedingt zu tun. Zwar stellt die Nachhaltigkeit der gekauften Produkte laut Befragung für 39,5 Prozent der Konsumenten ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl der Geschenke dar. Doch deswegen steigen die Konsumenten nicht unbedingt auf Alternativgeschenke um. So treten anstelle von physischen Geschenken nicht notwendigerweise soziale Präsente wie Spenden oder Patenschaften. Auch die Bereitschaft, für nachhaltige Geschenke mehr Geld auszugeben, fällt gering aus. Das hängt auch mit einem zunehmenden Preisbewusstsein der Konsumenten zusammen, was das ungebrochene Wachstum des Discount-Segments unterstreicht. Fazit: Im Weihnachtsgeschäft ist Geiz halt doch manchmal geil.

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Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde