BMW Motorrad: Warum die Erde eine Scheibe sein muss

Zumindest die Welt der Zweiradfahrer scheint eine zu sein - auch wenn die S 1000 RR in 3-D auf den Horizont zurast. W&V Online zeigt den aktuellen Spot, der bei "Men in Black 3" Premiere feiern wird.

Text: Susanne Herrmann

24. May. 2012

Technisch brillant fährt BMW mit seinem Motorrad S 1000 RR in 3-D vor. In der Machart erinnert der Schwarzweißfilm mit roten Blickfängen zwischendurch ein bisschen an den Film "Tron", eine der ersten Verbeugungen Hollywoods vor der digitalen Ära (wir reden jetzt von der Originalversion aus dem Jahr 1982). Spot von Serviceplan Campaign in München wird am Donnerstag mit "Men in Black 3" in 3-D deutschlandweit Premiere feiern; wir zeigen Ihnen die Onlinefassung ohne Brille.

Damit der Effekt authentisch rüberkommt, wurde direkt mit zwei Kameras in 3-D gedreht. Das Filmteam von Brothers Films und Weisscam, München, um den Regisseur Ryan McManus kombinierte Highspeed-Technik und Hochgeschwindigkeitsaufnahmen: Die Maschine erreichte während des Filmens Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h, teilt Serviceplan mit. "Planet Power" lautet das Motto des Spots. Und dieser Planet ist eine Scheibe - eine sehr heikle allerdings.

"Fahrer und Maschine erobern den 'Planet Power‘, der sich immer wieder zu neigen und abgekoppelt vom Horizont zu bewegen scheint", sagt Matthias Harbeck, Kreativgeschäftsführer Serviceplan Campaign, und hofft, den Zuschauer mit dem "Zusammenspiel aus Geschwindigkeit, karger Umgebung sowie markanten Motorgeräuschen und imposantem Soundtrack" unmittelbar zu packen.

Für den Vierradfahrer vielleicht zu karg, mag der Spot Motorradfans durchaus fesseln. Denn hier geht es ums Gleichgewicht, enorm wichtig für Biker. Und der erkennt am Ende des Films, dass der "Planet Power" eine Scheibe ist - die auf einer metallenen Nadel balanciert. 

Der Spot ist zunächst in deutschen Kinos zu sehen, der Einsatz in weiteren europäischen Ländern ist geplant. Und ein Making of (auf Englisch) gibt es auf YouTube. Die Postproduktion hat fast ein halbes Jahr gedauert.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.



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