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Unglücklich gelöst finden das die Kommunikationstrainer von Media First. Auch, weil Boden verspricht, dass so etwas nicht wieder vorkommen wird. 

Und das wirkt unglaubwürdig: Erst Anfang Januar gab es eine Empörungswelle in England wegen sexistischer Stereotype bei der Boden-Kindermode. Die Kleidung regt unter anderem dazu an, dass Mädchen nett und Jungen Genies sein sollen. Oberteile für Jungen tragen Begriffe wie "awesome" und "epic", auf den Shirts der Mädchen sind "Love" und Einhornmotive abgedruckt.

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Auf den Tweet reagierte Boden Clothing auch schon damit, dass man das Thema ernstnehme.

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In einer Stellungnahme beim britischen Fachmagazin "Campaign" erklärte ein Boden-Sprecher, dass die Kinderkollektion für Sommer 2019 geschlechtsneutrale T-Shirts umfassen werde, außerdem Aufdrucke sowohl für Jungs als auch für Mädchen. 

In Großbritannien schaut die ASA (Advertising Standards Authority) sehr genau hin und hat für Sexismus in Marketing und Werbung strengere Regeln eingeführt, die ab 14. Juni gelten werden. Nach diesen wäre der Boden-Katalog mit den Blumenmädchen und Fahrradjungs wohl zu beanstanden.

"Campaign" zitiert Ali Hanan, CEO der Organisation Creative Equals, die sich für Diversität in der Kreativbranche starkmacht: "Werbung wie diese ist schädlich und veraltet." Arbeiten wie diese zeigten, Sexismus bei Boden sei quicklebendig - und das im Jahr 2019.

Boden bereitet sich derweil mit einer neuen Marketingstrategie darauf vor, in Deutschland besser Fuß zu fassen. Damit betraute die Modemarke vor einigen Tagen das Wiesbadener Team der Mediaagentur CaratFür die Bereiche Lifestyle Events und Digital Performance werden aus dem Dentsu Aegis Network die Spezialagenturen MKGT, Explido iProspect und Amnet Kommunikationsdienstleistungen beisteuern.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.


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