Für den "IFH-Branchenreport Vegetarisch & Vegan" wurden zusätzlich zur Marktanalyse 1.044 Konsumenten befragt. Demnach liegt der Anteil der "echten" Vegetarier oder Veganer bei rund vier Prozent der deutschen Bevölkerung. Die Gruppe der Flexitarier macht knapp 24 Prozent der Bundesbürger aus – mit steigender Tendenz, ebenso wie bei den Vegetariern und Veganern. Hauptabnehmer von Fleischalternativen in Deutschland sind aktuell Flexitarier. 

An diese Zielgruppe wendet sich mit neuen Produkten auch Fleischhersteller Rügenwalder, der den Trend zum veganen und vegetarischen Essen erkannt hat. 

Laut der IFH-Studie kaufen vor allem Frauen vegetarische und vegane Produkte. Veganer und Vegetarier sind zu 81 Prozent weiblich, überdurchschnittlich jung (bis 29 Jahre) und gut gebildet. 

Ethische, nachhaltige und biologische Themen sind Veganern und Vegetariern wichtig. "Das zunehmende Bewusstsein insbesondere jüngerer Konsumenten für ihre Umwelt, begünstigt den Durchbruch der – zumindest temporären – fleischlosen und komplett tierfreien Ernährung und macht sie gesellschaftsfähig", sagt Susanne Eichholz-Klein, Leiterin der IFH Retail Consultants.

Die Studie kann über den Online-Shop des IFH Köln bestellt werden.



Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Autor: Frauke Schobelt

koordiniert und steuert als Newschefin der W&V den täglichen Newsdienst und schreibt selber über alles Mögliche in den Kanälen von W&V Online. Sie hat ein Faible für nationale und internationale Kampagnen, Markengeschichten, die "Kreation des Tages" und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.