Verlage sind die Verlierer

Die Werbeinvestitionen in Print-Anzeigen (Zeitungen und Zeitschriften) sind dagegen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereits um 16 Prozent zurückgegangen, wobei die nationalen Tageszeitungen nicht ganz so hohe Rückgänge hinnehmen mussten wie die Lokal- und Regionalzeitungen.

Für das Gesamtjahr rechnet Magna mit einem Minus bei der Print-Werbung von 17,2 Prozent auf nur noch 14,9 Milliarden Dollar – minus 18 Prozent bei den Tageszeitungen und minus 16 Prozent bei den Zeitschriften.

Die Werbeeinnahmen aus dem Digitalbereich machen inzwischen etwa ein Drittel der gesamten Werbeeinnahmen bei den Verlagen aus. Sie werden dieses Jahr um rund sieben Prozent zulegen. Dies reicht laut Magna aber nicht aus, um den Rückgang im Print-Bereich zu kompensieren. So werden die Gesamtwerbeeinnahmen der Verlage (Print und Digital) in diesem Jahr erneut um elf Prozent zurückgehen.


Autor:

Franz Scheele
Franz Scheele

Schreibt als freier Autor für W&V Online. Unverbesserlich anglo- und amerikanophil interessieren ihn besonders die aktuellen und langfristigen Entwicklungen in den Medien- und Digitalmärkten Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.