47 Millionen Euro, deutlich mehr als 2017, will die Modehandelskette dieses Jahr und noch mal so viel 2019 in die Modernisierung einiger Filialen nach neuem Store-Konzept stecken. Das zahle sich bereits aus, zitiert die "Textilwirtschaft" Mohamed Bouyaala: "Wir haben im laufenden Geschäftsjahr etwa 2 Prozent an Frequenz in den Läden zugelegt."

Spielzeug und Kosmetik neu im Sortiment 

Dazu beitragen soll auch ein erweitertes Sortiment, denn C&A will in seinen deutschen Geschäften künftig mehr als nur Mode verkaufen. "Wir wollen das Sortiment um Spielzeug, Wohnaccessoires und dekorative Kosmetik erweitern", sagte Deutschlandchef Mohamed Bouyaala dem Tagesspiegel  (Donnerstagsausgabe). 

In Köln testet die Handelskette derzeit eine Kooperation mit dem Bobbycar-Hersteller Simba Dickie. "Wenn das funktioniert, weiten wir das Angebot auf weitere Läden aus", kündigte Bouyaala an. Auch Schnuller, Babyzubehör, Haushaltswaren, Bettwäsche oder Kerzen kann sich der Manager im Sortiment vorstellen. Zudem sucht C&A im Textilgeschäft nach einem Partner, der das Sortiment von Eigenmarken um Markenartikel ergänzt.

Mohamed Bouyaala ist seit März Director of Country Germany bei C&A. Er ist Nachfolger von Tjeerd van der Zee, der sich auf seine Aufgaben als Chief Financial Officer von C&A Europe fokussiert. Zuvor war Bouyaala Manager bei Transgourmet Polen. Außerdem arbeitete er in wechselnden Positionen für die Rewe Group, wo er unter anderem den kroatischen Markt betreute. (sh/fs)


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W&V Redaktion
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