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Nach einer Weile, und offensichtlich zu spät, realisierte die Social-Media-Abteilung von Spotlight den mittelschweren Betriebsunfall. Die Agentur änderte die Wortwahl des Aufrufs. Auch eine Entschuldigung wurde veröffentlicht. "Einer unserer Casting Directors hat einen Aufruf veröffentlicht, der absolut nicht unseren Standards entspricht. Es ist inakzeptabel und wir entschuldigen uns". 

Und was macht Milka-Muttergesellschaft Mondelez? Gegenüber dem Schweizer Nachrichtenportal Nau erklärte ein Sprecher: "Wir möchten uns dafür bedanken, dass wir auf diese Ausschreibung aufmerksam gemacht wurden. Wir nehmen unsere Werbeverantwortung sehr ernst."

Weiter versicherte der Konzern, der Text entspräche nicht dem, den Milka mit der Casting-Agentur geteilt habe. "Wir würden die Verwendung einer solchen Mitteilung niemals genehmigen und prüfen mit Hochdruck die Situation mit Spotlight UK, um zu verstehen, wie und warum sie geschehen ist", so Mondelez. 


Autor:

Maximilian Flaig

Unterstützt als Werkstudent die Redaktion in allen Bereichen. Während seines aktuellen Masterstudiengangs American History, Culture and Society schrieb Maximilian Flaig bereits für die "Süddeutsche Zeitung".