Zur Kampagne gehört auch die Microsite GoDaddy.com/TheInternet. Die Assoziationskette ist nicht frei von Befremdlichem: Sind Webseiten im Internet, so eine gängige Analogie, die Klowände des 21. Jahrhunderts, dann lässt sich das Go-Daddy-Bild wohl so verstehen, dass Tätowierte die Klowände ... nun, wir lassen das lieber.

So würde das Internet aussehen, wäre es ein Mensch, findet Go Daddy.

Auch früher schon gab es sowohl Ärger als auch Kurzbeziehungen bei dem Unternehmen: In seiner Anfangszeit provozierte Go Daddy gern mit leicht bekleideten Schönheiten. Zunächst arbeitete die Firma mit The Ad Store in New York. Die wurden rasch gefeuert, ab 2006 lief die Werbung inhouse. 2012 engagierte Go Daddy Deutsch New York. 2013 irritierte Super-Bowl-Zuschauer der Spot, in dem Topmodel Bar Refaeli einen pummligen Jungen mit Brille (das Klischee vom Nerd) küsst: Nicht alle fanden die Darstellung von der Schönen und dem Schlauen gelungen. Go Daddy wollte damit zeigen, dass die Marke sowohl sexy als auch smart sei, hieß es damals.

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Susanne Herrmann
Autor: Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.