Design :
Coca-Cola entwirft eigene Schrift

Sie zeichnet sich durch geometrische Formen aus und eignet sich auch für digitale Anwendungen: TCCC Unity, der Corporate-Font von Coca-Cola.

Text: Annette Mattgey

Coca-Cola ist nicht die erste Firma, die ihre Marke mit einer Hausschrift stärken will. Intel, Nokia und General Electric besitzen ebenso eine wie IBM, die ihre im vergangenen November präsentiert hat.

James Sommerville, bei Coca-Cola seit fünf Jahren als Vice President fürs Design verantwortlich, stellt die neue Schrift jetzt via Instagram vor. Zugleich wird sie bei einer Veranstaltung im Museum of Design Atlanta enthüllt, und zwar von Neville Brody, dessen Firma Brody Associates gemeinsam mit Coca-Cola die neue Schrift entworfen hat.

TCCC Unity (The Coca-Cola Company) verbinde "Elemente aus der Vergangenheit von Coca-Cola mit dem modernistischen Erbe Amerikas", schreibt Sommerville. Länge und Breite seien so angelegt, dass sie sowohl im physischen Raum als auch digital verwendbar ist. Bereits im Juli 2017 wurde sie als Markenzeichen registriert.

Bei Instagram zeigt Sommerville die Buchstaben und Ziffern in verschiedenen Größen und Versionen: fett, kursiv und gestaucht. Sogar eine App hat Coca-Cola gestartet, um die neue Schrift zu promoten und die Hintergründe zu erläutern. 

Ab wann die Schrift wie zum Einsatz kommt, bleibt offen. Coca-Cola liefert dazu keine weiteren Informationen.

Der Instagram-Post des Chefdesigners:

Post zur Ausstellungseröffnung:


Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 


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