GFU-Zahlen :
Consumer Electronics: So hat sich der Markt entwickelt

Das linerare TV mag in die Jahre gekommen sein. Aber TV-Geräte verkaufen sich so gut wie nie. Marktzahlen für das 1. Quartal 2017.

Text: W&V Redaktion

Gefragte Glotze: TV-Geräte sorgen für steigenden Umsatz.
Gefragte Glotze: TV-Geräte sorgen für steigenden Umsatz.

Die starke Nachfrage nach TV-Geräte und Set-Top-Boxen hat den Markt für Consumer Electronics (CE) im ersten Quartal 2017 angeheizt. Bei Fernsehern verzeichneten die Hersteller laut Angaben des Branchenverbands GFU ein Umsatzplus von 10 Prozent. Fast 1,9 Millionen Geräte für insgesamt fast 1,1 Milliarden Euro wurden zwischen Januar und März verkauft. Satellitensysteme und Antennen sowie Set-Top-Boxen legten im Umfeld  der Umstellung auf das neue digitale Antennenfernsehen DVB-T2 um satte 227,7 Prozent auf 219 Millionen Euro zu.

Bei Digitalkameras setzt sich der Premium-Trend fort: Für weniger Geräte geben die Kunden mehr aus. Trotz erheblich geringerer Stückzahlen (- 21,0 %) kamen 212 Millionen Euro und damit 1,8 Prozent mehr Umsatz in der Kasse.

Im Segment der privat genutzten Telekommunikation sorgten Smartphones (Umsatz + 4,3 %, Stückzahl - 2,3 %) und Wearables  (Umsatz + 35,1 %, Stückzahl + 24,6 %) für kräftige Zuwächse. 

Bei den privat genutzten IT-Produkten dagegen verzeichnet der neue Marktindex Hemix deutliche Rückgänge: 11,8 Prozent bei den PCs und 14,4 Prozent bei Aufnahme- und Speichermedien.

Insgesamt erwirtschaftete die CE-Branche in Deutschland im ersten Quartal 7,3 Milliarden Euro und damit 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr. (W&V / dpa)


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