Auch die Sportartikelhersteller sind betroffen

Sowohl Adidas als auch Puma warnen vor einer deutlichen Beeinträchtigung ihrer Geschäfte in China, da auf behördliche Anordnung eine Vielzahl von Läden geschlossen bleiben muss. Im Fall von Puma sind mehr als die Hälfte der eigenen Geschäfte sowie Partnerläden zu. China ist für die Brand der zweitgrößte Markt nach den USA und mit einer Wachstumsrate von 40 Prozent im vergangenen Jahr das sich am schnellsten entwickelnde Geschäftsfeld. Bei Puma dürfte daher das erste Quartal bei Umsatz und Ergebnis durch das Coronavirus belastet werden. Zuvor hatte schon Nike vor Einbußen gewarnt.

Auch die Geschäftsentwicklung von Adidas ist durch das Virus in Mitleidenschaft gezogen. Die Geschäftstätigkeit in China liege seit dem chinesischen Neujahr am 25. Januar etwa 85 Prozent unter dem Vorjahresniveau, teilt der Sportartikler aus Herzogenaurach mit.

Wesentlich massiver sind die Auswirkungen für die chinesischen Fluglinien. Die Regierung in Peking denkt deshalb bereits über staatliche Rettungspakete für die Airlines nach. Denkbar seien direkte Geldspritzen oder angeordnete Fusionen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch. (dpa/mw)

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Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.