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Darum liegt Barilla ab sofort im Kühlregal

Mit einer neuen Range an gekühlten Tortellini erweitert Barilla sein Sortiment. Thomas und Lisa Müller stehen als Markenbotschafter erneut vor der Kamera.

Text: Lena Herrmann

Fünf Sorten umfasst die neue Kühltheken-Range
Fünf Sorten umfasst die neue Kühltheken-Range

Der italienische Pastaproduzent Barilla liegt mit einer neuen Linie ab sofort im Kühlregal der Supermärkte. Vielmehr steht er, denn die blauen Verpackungen sind so konzipiert, dass sie aufrecht stehen und so dem Verbraucher sofort ins Auge stechen. Der Aufwand ist hoch, den Barilla zum Markteintritt betreibt. Kein Wunder. Noch ist die Marke nicht für gekühlte Produkte bekannt, bisher gibt es von Barilla ausschließlich trockene Nudeln, Pesti und Saucen.

Der Schritt ist für Barilla durchaus logisch. Laut eigenen Angaben verfügt die Marke hierzulande über eine Markenbekanntheit von 99 Prozent. "Mit unserer frischen Pasta möchten wir zur Ankermarke im Kühlregal werden", sagt Claus Butterwegge, President Central Europe Barilla Group. Bisher ist der Markt der gekühlten Nudeln hauptsächlich von Marken wie Hilcona oder Steinhaus besetzt.

Italien als USP

Im Gegensatz zu diesen Marken, kommuniziert Barilla seinen Italien-USP. "Aus Studien wissen wir, das die italienische Herkunft besonders bei gekühlten Teigwaren eine maßgebliche Bedeutung spielt", sagt Butterwegge. Gleichzeitig hat Barilla für den Eintritt auf dem deutschen Markt alles getan, damit es den Deutschen schmeckt. So ist der Teig kräftiger und die Nudeln größer. Damit müssten sie eigentlich Tortelloni heißen, aber weder Barilla noch der deutsche Verbraucher nimmt es hier so genau.

Kampagne mit den Müllers

Damit die neuen Produkte schnellstmöglich in aller Munde sind, setzt Barilla auf eine großangelegte Kampagne. Aus der Feder von J. Walter Thompson stammt erneut der Spot mit dem Sportler-Ehepaar Thomas und Lisa Müller.

Bereits seit 2016 sind der FC-Bayern-Star und seine Frau als Testmonial für Barilla tätig. Schon lange setzt Barilla auf Sportler als Markenbotschafter. So warb einst Steffi Graf für die Pastamarke, inzwischen ist Tennisspieler Roger Federer für die Italiener in Aktion. Neben dem Spot (Regie: Andreas Hoffmann, Produktion: Rabbicorn, Postproduction: nhb) kommen Maßnahmen am PoS, im Netz sowie PR-Maßnahmen (Agentur: Edelman ergo) zum Einsatz.


Autor:

Lena Herrmann
Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.