Mit der personellen Veränderung soll Under Armour laut Plank schneller und schlagkräftiger werden. Indem Frisk das Tagesgeschäft übernimmt, soll für Plank Raum entstehen, die Marke und die Produkte zukunftsfähig weiter zu entwickeln. Dabei sprechen sich die beiden Chefs explizit dafür aus, nicht auf den Lifestyle-Trend zu setzen und stattdessen das Thema Performance weiter voranzutreiben.

"Wir wollen daran arbeiten, Produkte für Menschen zu entwickeln, von denen sie nicht wussten, dass sie sie brauchen, aber wenn sie sie haben, dann nicht mehr missen wollen", sagt Plank in einem Gespräch mit "Fortune". 

Es wird also künftig bei Under Armour darum gehen müssen, mit Hochdruck an neuen Produkten zu arbeiten und auch das Thema digitale Transformation nicht außer acht zu lassen. Aber eine klare Positionierung kann Under Armour spätestens dann helfen, wenn der Markt das Fashion-Thema Athleisure überwunden hat und sich die Marken wieder auf ihre Stärken im Ausüben von Sport besinnen müssen.



Lena Herrmann
Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.