Zudem können so weitere geplante Ausstellungen in Europa oder Asien kommuniziert werden. Das Branding zitiert selbstironisch eine fiktive Marke aus dem gehobenen Food-Segment, die jedoch wechselnd mit den Ekel-Begriffen aus verschiedenen Sprachen spielt. So entsteht ein unterhaltsamer Kontrast, der bewusst macht, wie kulturell subjektiv Ekel ist.

"Wir bemerkten schnell, dass Ekel als Emotion global verständlich zu visualisieren kaum möglich ist und dass Objekte, die Ekel auslösen, den kulturellen Anspruch des DFM nicht angemessen repräsentieren. Die Abstraktion des Gefühls über Sprache und Typographie war hier der genau richtige Weg", sagt KW43-Geschäftsführer Rüdiger Götz.

Die Agentur entwickelte zudem auch eine Eröffnungs-Kampagne. An einer neuen Webpräsenz, einem integriertem Ausstellungs-Design und Merchandising-Konzept wird noch gearbeitet.

Innovative Verpackungsideen und Trends der Branche sind auch Thema beim 2. Packaging Summit am 3. und 4. April 2019 in München, zu dem W&V und Neue Verpackung einladen. Mehr zum Programm und den Referenten gibt es unter www.packagingsummit.de. Anmeldungen mit Frühbucherrabatt sind bereits möglich.


Autor:

Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.