Weniger polarisierend ist ein weiterer Weltstar: Lionel Messi. In Sachen Bekanntheit verliert er mit 83 Prozent gegen Ronaldo. Dafür schlägt er den Rivalen in Sachen Beliebtheit um Längen: Knapp die Hälfte der Bundesbürger mag Messi (44 Prozent), doch immerhin 16 Prozent mögen ihn nicht. 

Die wenigsten Hater, nämlich nur ein Prozent, hat übrigens der dänische Spieler Christian Eriksen. Er ist von den getesteten Spielern sogar der beliebteste, gleichwohl kennt ihn noch kaum jemand. Nur 26 Prozent wissen mit ihm etwas anzufangen, aber 62 Prozent von diesen mögen ihn (absolut: 19 Prozent).

Diese Marken profitieren vom Sponsoring

Die Studie untersuchte auch, welche Marken bei den Deutschen als WM-Sponsoren wahrgenommen werden. Am präsentesten sind die Marken Coca-Cola (54,9 Prozent), Adidas (51,2 Prozent) und McDonald's (39,3 Prozent). Auf dem vierten Platz landet erstaunlicherweise Nike, obwohl der Sportartikelhersteller gar kein Sponsor ist.

Auch Mastercard und Emirates erhalten mit 30,4 und 26,3 Prozent hohe Wahrnehmungswerte, obwohl sie kein Geld in WM-Sponsoring stecken. Dagegen werden die Sponsoren Vivo (5,8 Prozent) und Hisense 5,7 Prozent) kaum wahrgenommen. 


Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.