Zweitens: Auch im Fußball hat sich Riegelein etabliert. Der Mittelständler hat Verträge mit 32 Vereinen, für die er Schokoladenfiguren oder Adventskalender herstellt. Die stehen in den jeweiligen Fanshops aber auch regional ausgesteuert in den Supermärkten. "Besonders wichtig sind die Figuren des FC Bayern und BVB Dortmund - die verkaufen sich in ganz Deutschland", erklärt Jörn Schumann, Leiter Business Development, der auch das Marketing verantwortet. Eine klassische A-Marke könnte sich mit solchen Commitments unter Umständen unbeliebt machen. 

Joern Schumann, Riegelein

Joern Schumann, Riegelein

Drittens: Die dritte Nische ist Fairtrade. Im Gegensatz zu den großen Konkurrenten hat Riegelein bereits 2017 sein komplettes Sortiment auf Fairtrade-Schokolade umgestellt. Das bewirbt der Hersteller auch mit entsprechenden Logos auf den Produkten. Sogar ein Bio-Sortiment bietet er an. Das hat vor allem den Vorteil, dass man nur so in die Regale von Bio-Supermärkten kommt, berichtet Schumann. 

Sie möchten mehr über die Strategie von Riegelein erfahren? Auf der W&V-Konferenz MAKE – Starke Marke Mittelstand am 27. November in München wird Joern Schumann alles über das Marketing des Schokoladenherstellers erzählen. Tickets gibt es hier.


Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.