Börsenwerte :
Das sind die wertvollsten Unternehmen der Welt

Die wertvollsten Unternehmen kommen aus den USA. Das erste deutsche Unternehmen rangiert erst auf Platz 60 - laut einer aktuellen Erhebung des Beratungsunternehmens EY.

Text: Anja Janotta

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Das wertvollste deutsche Unternehmen ist SAP.
Das wertvollste deutsche Unternehmen ist SAP.

Die USA bleibt allmächtig auf dem Börsenparkett. Die 14 Unternehmen mit dem weltweit größten Börsenwert stammen alle aus den Vereinigten Staaten. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Beratungsunternehmens EY.

Das wertvollste Unternehmen ist dabei Apple - mit einem Börsenwert von 625 Milliarden Dollar. An zweiter Stelle steht die Google-Mutter Alphabet - 552 Milliarden Dollar Wert derzeit. Danach folgen auf den Rängen Microsoft vor der Investmentholding Warren Buffetts, Berkshire Hathaway. Erst auf der 15 findet sich ein Nicht-US-Unternehmen - Royal Dutch Shell mit 226 Milliarden Dollar Wert.

Deutschlands wertvollstes Unternehmen ist laut der Studie der Software-Konzern SAP auf Rang 60 mit einem Börsenwert von 103 Milliarden Dollar - vor Siemens auf Rang 72, Bayer auf Rang 89, BASF auf Rang 94 und Daimler auf Rang 99. Aber das sollte nicht täuschen: Apple allein hat ein Börsengewicht, das den wichtigsten sieben deutschen Unternehmen zusammengerechnet entspricht.

Hubert Barth, Vorsitzender der Geschäftsführung von EY in Deutschland, sieht deutliche Probleme der Unternehmen im EU-Raum. Das sei vor allem auf die Auswirkungen der europäischen Schulden- und Wirtschaftskrise zurückzuführen, einen eher traditionellen Branchenmix in Europa und den gesunkenen Eurokurs. Nach wie könne die Staatsschuldenkrise immer wieder aufflammen, so der EY-Manager.

Die Dominanz der USA in der IT-Branche - aus dieser finden sich besonders viele, junge Unternehmen auf den vordersten Rängen - werde dabei zunehmend zu einem Standortnachteil für Europa, heißt es abschließend.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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