Emotionale Werbung: ein schmaler Grat

Auch die Arten der Traurigkeit, die der Spot auslöst, sind vielfältig. 28 Prozent empfinden Empathie und sind ergriffen. Allerdings fühlen auch 15 Prozent Einsamkeit. Bei 13 Prozent löst es sogar Leid aus, wenn sie die Werbung sehen, da sie möglicherweise auch an eigene Erlebnisse erinnert werden.  

Fazit der Analyse: Emotionale Werbung, die mit den Gefühlen spielt, ist ein schmaler Grat. Emotionale Bindung und Empathie helfen zwar, die Geschichte eines Spots zu erzählen, allerdings sollten die Menschen am Ende mit einer positiven Stimmung aus dem Spot gehen. Nur so kann die Stimmung auf die Marke übertragen werden und letztlich der Weg zum Kauf geebnet werden.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde