Wichtiger als Marken emotional aufzuladen, ist es heutzutage, sie mit Relevanz aufzuladen. Nur dann können sie aus ihrer abstrakten (Schein-)Welt heraustreten und den Menschen tatsächlich näher kommen. Am Ende muss die Botschaft die sein: Dieses Unternehmen interessiert sich für mich - und für die Welt, wie sie tatsächlich ist.

Den Schuss haben leider viele noch nicht gehört.

Zu dem Argument, der "Anna"-Spot sei zu traurig, zwei kurze Anmerkungen.

Erstens: Der Spot zeigt einfach nur die Realität. Und zweitens: Das Ende ist nicht traurig - sondern das genaue Gegenteil davon.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.