Um die genetische Nähe zu verdeutlichen, reiste ein Team von Aeroméxico, der WPP-Agentur Ogilvy und der Produktionsfirma DHO Studios nach Wharton, Texas, fast 500 Kilometer von der mexikanischen Grenze entfernt. Ein Ort, der symbolisch für eine typische US-Stadt steht, deren Anwohner nach ihrer Meinung zu Mexiko befragt wurden. Danach ging es noch nach Nevada, Colorado und Utah.

Wie die Befragten reagieren, sehen Sie im Film:

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Das Ergebnis:  Immerhin jeder zweite Einwohner trägt mexikanische DNA in sich, ob er es glauben will oder nicht.

Unklar bleibt, ob die Darsteller des Werbeclips gecastet sind und ob die DNA-Tests echt sind. Dennoch – die Idee kommt an, der Zuspruch für die mexikanische Fluggesellschaft im Netz ist groß. Gerade jetzt, in einer Zeit, in der Donald Trump den Mauerbau an der mexikanischen Grenze zum großen Politikum macht. Der Präsident würde die DNA-Testergebnisse sicher in die Schublade "Fake News" stecken ...

Für Aeroméxico ist die Art der Werbung nicht neu: Bereits vor drei Jahren positionierte sich die Mexikaner mit klarer Meinung in Bezug auf Trumps Präsidentschaftskandidatur. Die Werbekampagne damals thematisierte den Begriff "Grenzen".


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.