Mitfahrer-App :
Deutsche Bahn als Partnervermittler

Die DB Regio Bayern hat für einen Werbefilm zur neuen Mitfahrer-App einen Nachwuchsregisseur engagiert. Stephan Hilpert hatte zuvor gemeinsam mit Studenten einen ironischen 45-Sekünder über Bahnverspätungen gedreht.

Text: Ulrike App

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Lange Zeit galt die Deutsche Bahn nicht gerade als Befürworter von Fahrkartenzweckgemeinschaften. Doch seitdem das Unternehmen in Bundesländern wie Bayern Kunden und Umsatz auch im Regionalverkehr verliert, ändert sich diese Anti-Haltung. Jetzt gibt es sogar eine neue Mitfahrer-App von der DB Regio Bayern. Die Zugfahrer aus dem Freistaat sollen auf diesem Weg andere Interessenten für ein gemeinsames Bayern-Ticket finden. Per Chat können sich die Kleingruppen verabreden. Die App hat die DB gemeinsam mit Studenten der TU München entwickelt - schließlich gehören sie zur Zielgruppe der Anwendung.

Für diese Mitfahrer-App wirbt das Unternehmen auf der Website Bahn.de/mitfahrer-app unter anderem mit einem personalisierbaren Clip. Der Hauptfilm ist auch auf Youtube zu finden. Die Spots stammen von dem Filmemacher Stephan Hilpert, der das erste Mal offiziell für die Marke arbeitet. Der Nachwuchsregisseur hatte im Frühjahr 2015 gemeinsam mit Studenten der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) einen 45-Sekünder zum Thema Bahn-Verspätungen gedreht. Seine Mitstreiter des damaligen Projekts sind jetzt ebenso beteiligt: Die Produktionsfirma Neuesuper (Produzenten: Simon Amberger, Korbinian Dufter, Rafael Parente; Producer: David Herbst) und auch Kameramann Thomas Beckmann.

"Partnersuche mal anders" von Stephan Hilpert:


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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.



2 Kommentare

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Anonymous User 14. Oktober 2015

also ich möchte mit keinem dieser menschen in einem zug sitzen müssen.

Anonymous User 13. Oktober 2015

Schade. Filmisch okay umgesetzt, wenn man vom Klischee-Overkill absieht. Aber ist das die richtige Strategie um Leute zur Gruppenticket-App zu bringen? Ne ne ne. Falscher Gedanke.

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