Der Preis in der Königsdisziplin beste Media-Strategie geht in diesem Jahr an die "Perfect Match Influencer-Kampagne" von L'Équipe L'Oréal. Die Trophäen für die innovativsten Media-Ideen wurden in acht von neun möglichen Kategorien vergeben, wobei Mediaplus die meisten Preise einheimsen konnte. Insgesamt drei Mal ging die Trophäe an die Münchner. So konnten sie sowohl in der Kategorie Print mit "The Fashion Mag Hijack" für Stylight als auch bei Online mit der "Playbutton-Integration auf tv.spielfilm.de und tv.today.de" für das ZDF die Konkurrenz hinter sich lassen. Eine weitere Auszeichnung für Mediaplus gab es in der Kategorie Kino für "Schärfe, die man sieht" im Auftrag von WMF.

Beste Media-Strategie: "Perfect Match Influencer-Kampagne" (Abb.: L'Equipe L'Oréal)

Beste Media-Strategie: "Perfect Match Influencer-Kampagne" (Abb.: L'Equipe L'Oréal)

Die kreativste TV-Idee lieferte in diesem Jahr Forward Media, die den Kunden Telefónica mit dem "TV Person Placement" geschickt in den eigentlich werbefreien Publikumsschwenk bei TV-Shows schmuggelte. Über eine Trophäe in der Kategorie Mobile darf sich OMD München freuen: Hier überzeugte die "Synergetische GPS-Nutzung" für den Kunden McDonald's. Im Bereich Markenerlebnis/Event setzte sich Mediacom mit den "Street Gigs 360°" für Telekom Deutschland durch. Deren Konzernmutter war zudem in der Kategorie Content Marketing erfolgreich: Hier setzte Gruner + Jahr EMS das Mobile-Game "Sea Hero Quest" der Deutschen Telekom mit "Spielen gegen das Vergessen", einer Kooperation mit dem Magazin "Stern", in Szene. Die Kugel für die beste Werbung im öffentlichen Raum ging an die "Pendlerkampagne" von BBS Werbeagentur und Scharnhorst Media für die Metronom Eisenbahngesellschaft. Erneut keine Auszeichnung gab es in der Hörfunkkategorie. Dafür war die Kampagne "Real Time Donations", mit der Kinetic die Münchner Diakonia beim Sammeln von Sachspenden für Flüchtlinge unterstützte, der Jury einen Sonderpreis wert.

Mit 27 Teams verzeichnete der Media Youngsters-Wettbewerb, der in diesem Jahr volljährig geworden ist, einen neuerlichen Teilnehmerrekord. Auf die 54 Nachwuchsplaner wartete wie immer ein anspruchsvolles Briefing: Der Kunde Reckitt Benckiser wünschte sich eine Strategie für seine Fußpflege-Marke Scholl, die im Herbst 2016 eine neue Stützstrumpfhose auf den Markt gebracht hat. Wie immer hatten die Jungplaner nur einen Tag dafür Zeit. Am besten erfüllten diese Aufgabe Carolin Guder und Johanna Stütz von Dentsu Aegis Network. Eine Shortlist-Platzierung erreichten Denise Bossert und Noah Polcher von HMS Group Vizeum, Alicia Uhlmann und Ivana Dujak von Universal McCann, Laura Schenzel und Thilo Graventein von Initiative Media, Isa Schlünder und Nico Combes von MEC, Elena Frieling und Mai-Trinh Nguyen von Havas Media sowie Ines Sauer und Jonathan Pflug von bpn Deutschland.

Johanna Stütz (l.) und Carolin Guder sind die Media Youngsters (Foto: Martin Kroll für W&V)

Johanna Stütz (l.) und Carolin Guder sind die Media Youngsters (Foto: Martin Kroll für W&V)

Die Jury des Deutschen Mediapreises setzte sich in diesem Jahr aus Manfred Bosch (redblue Marketing), Katja Anette Brandt (Dentsu Aegis Network), Nicholas von Brauchitsch (Ströer), Claudia Dubrau (AGOF), Michael Dunke (IPG Mediabrands), Barbara Evans (Mediaplus), Christian Hahn (Deutsche Telekom), Christoph Hahn (Telefónica Next), Christian Kaeßmann (Plan), Arne Kirchem (Unilever), Olaf Lassalle (agma), Jürgen Maukner (Süddeutsche Zeitung), Stefanie Isabella Merz (DekaBank), Katarzyna Mol-Wolf (Inspiring Network), Thorsten Müller (Reckitt Benckiser), Julian Weiss (RTL Mediengruppe) und Stefanie Wurst (BMW) zusammen. Eine weitere Stimme hat die W&V-Redaktion.

Sponsoren des Deutschen Mediapreises 2017 sind IP Deutschland, Ströer, Süddeutsche Zeitung und Telefónica Next.

Weitere Infos zum Wettbewerb gibt's unter www.deutscher-mediapreis.de


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W&V Redaktion
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