Die 30 wertvollsten Marken Deutschlands

Die Beratungsfirma Brand Finance hat die Markenwerte deutscher Firmen ermittelt und verglichen. Mit Abstand führen dabei die drei Automobilriesen BMW, Mercedes und Volkswagen. W&V Online präsentiert die Ergebnisse vorab.

Text: Susanne Herrmann

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BMW, Mercedes, Volkswagen: Die Beratungsfirma Brand Finance hat die Markenwerte deutscher Firmen ermittelt und verglichen. Mit Abstand führen dabei die drei Automobilriesen das Feld an. Der Vierte im Bunde, Audi, verbessert sich zwar im Vergleich zu 2011 (Platz 22) deutlich, muss sich derweil aber noch mit Rang 17 und einem Markenwert von 3,4 Milliarden Euro begnügen. 

BMW hat laut Brand Finance einen Markenwert von rund 16 Milliarden Euro und überholt damit den Vorjahresersten Mercedes-Benz: Die Stuttgarter kommen 2012 mit knapp 15 Milliarden Euro auf Platz zwei, dritter ist VW (2011: Platz fünf) mit 13,4 Milliarden Euro Markenwert. Wertvollste nicht automobile Marke ist Siemens (12,3 Mrd. Euro), von 2011 auf 2012 fiel der Konzern von Rang drei auf vier; es folgen die Deutsche Bank (9,7 Mrd.(2011 Rang vier) und T-Mobile (9,1 Mrd. Euro), wie im Vorjahr auf dem sechsten Platz. 

Den größten Sprung nach vorn machen Daimler (20) und Škoda (22); beide Marken waren 2011 - ebenso wie Thyssenkrupp auf Platz 25 - nicht in den Top 30 vertreten. Einige Plätze verloren haben die DZ Bank (rutscht von 18 auf Platz 24), Lufthansa (von 21 auf 26) und MAN (26 auf 30) sowie die Energiekonzerne EnBW (23 auf 28) und RWE (von Platz 15 auf 18). 

Die Entwicklung der Unternehmenswerte verläuft häufig, aber nicht in allen Fällen parallel zum Markenwert: So mussten etwa Mercedes-Benz (2011: 81,2 Mrd. Euro, 2012: 60,2 Mrd. Euro) oder die Deutsche Bank (2011: 37,2 Mrd.; 2012: 25 Mrd.) deutliche Rückgange verzeichnen. Den größten Sprung macht VW mit einer Steigerung von 58,5 auf 81 Milliarden Euro Unternehmenswert. T-Mobile verbesserte sich von 54 auf 63 Milliarden. 

David Haigh, CEO des internationalen Beratungshauses Brand Finance, stellte die Ergebnisse am 18. April an der Munich Business School vor. Die besten Zehn zeigen wir Ihnen in der Bildergalerie. Die besten 30 gibt es zum Herunterladen als PDF unten auf dieser Seite.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.



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