Star von "Is mir egal"-Viralhit :
Die Branche trauert um Kazim Akboga

Der Werbetexter und Youtuber Kazim Akboga ist mit nur 34 Jahren gestorben. Einem Millionenpublikum wurde der Berliner bekannt mit dem BVG-Viralhit "Is mir egal". 

Text: W&V Redaktion

14. Feb. 2017 - 4 Kommentare

Mehr als 9,3 Millionen Abrufe: Kazim Akboga wurde mit dem BVG-Clip "Is mir egal" zum Internetstar.
Mehr als 9,3 Millionen Abrufe: Kazim Akboga wurde mit dem BVG-Clip "Is mir egal" zum Internetstar.

Der Werbetexter und Youtuber Kazim Akboga ist gestorben. Er wurde nur 34 Jahre alt. Auf seiner Facebook-Seite schreibt sein Management: "Kazim lebt nicht mehr". Und es bittet "im Namen seiner Familie, dies hier auf Facebook mit dem gebührenden Respekt zu behandeln." 

"Wir sind sehr traurig, da wir mit ihm einen lieben Mitmenschen und einen begabten, sehr intelligenten und hochsensiblen Künstler verloren haben", sagte seine Managerin May-Brit Stabel.

Dem breiten Publikum wurde Akboga bekannt als lässiger Rapper im "Is mir egal"-Viralhit der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Das Video von Jung von Matt/Elbe erreichte seit 2015 im Netz ein Millionenpublikum und machte den Berliner zum Internetstar. 

"Wir haben Kazim als kreativen und humorvollen Menschen kennen und schätzen gelernt. Als einen, der einfach zu uns und unserer Stadt passte", sagte BVG-Chefin Sigrid Nikutta am Dienstag. 

Kazim Akboga war gelernter Werbetexter und arbeitete unter anderem für Heye, Plan.net und Heimat Berlin. 

Zur Fußball-Europameisterschaft 2016 brachte der Berliner das Lied "Deutschland ist gute Land" heraus, konnte aber laut "B.Z." nicht mehr an seinen vorherigen Erfolg anknüpfen. 2015 und 2016 versuchte er sich zudem vergeblich bei "Deutschland sucht den Superstar".

Im Herbst 2016 war Kazim Akboga als "Markenbotschafter" in einem Video des Youtube-Satire-Kanals Bohemian Browser Ballett zu sehen.  


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W&V Redaktion
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4 Kommentare

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Anonymous User 15. Februar 2017

:(

Anonymous User 14. Februar 2017

Das ist traurig, er schien ein wirklich netter Kerl zu sein. Auf jeden Fall ein Berliner Original. Godspeed indeed.

Anonymous User 14. Februar 2017

Humor schützt nicht vor Selbstmord...
Es scheint, dass die lustigsten Menschen häufig die unglücklichsten sind.
Traurig.

Anonymous User 14. Februar 2017

Verdammt guter Mann. Traurig, wenn so viel Talent schwindet. Godspeed, Bruder!

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