Telekom :
Die neue Congstar-Kampagne von DDB

"Prepaid wie ich will": Die Telekom-Tochter lockt Prepaid-Kunden mit einem Tarif, den sie sich selbst zusammenstellen können. W&V zeigt die Kreation von DDB.

Text: Ralph-Bernhard Pfister

Schon interessant, welchen Weg die Mobilfunkbranche in den letzten Jahren zurückgelegt hat. Vom möglichst unübersichtlichen Tarifdschungel vor einigen Jahren zu den verschieden groß geschnürten Bündeln und "Flatrates". Jetzt bringt Congstar bringt die nächste Weiterentwicklung mit einem individualisierbaren Prepaid-Tarif auf den Weg.

Das Angebot wird ab dem 10. August sechs Wochen lang in TV und mit Webvideo-Spots beworben. In der vertrauten Rotoskopie-Optik schlendert das Testimonial durch einen Supermarkt und erklärt das Konzept: Nimm nur das und jeweils so viel, wie du haben möchtest. Warum vorgefertigte Packungsgrößen nehmen, die nicht den eigenen Bedürfnissen entsprechen?

Die Kampagne mit dem Claim "Prepaid wie ich will" soll sympathisch und simpel die Logik des Tarifs verdeutlichen. Bei diesem können Kunden nämlich anhand dreier simpler Schieberegler festlegen, wie viel Gesprächsminuten, SMS und Datenvolumen sie haben wollen. Auf Wunsch auch jeden Monat anders. Das soll nicht nur positiv auf die Marke einzahlen. Es soll auch helfen, den kleiner werdenden Prepaid-Markt zu stabilisieren respektive die eigene Position zu stärken. Zwei Startkonfigurationen des Tarifs – der danach aber auch veränderbar ist – werden auch im Handel angeboten. Für Prepaid sind schließlich besonders die Zielgruppen über 50 und unter 20 interessant.

Die Spots von DDB Düsseldorf laufen bei den großen Privatsendern und im Netz bei Plattformen der RTL-Now-Familie, 7TV sowie Myvideo aus dem ProSiebenSat.1-Reich und Vevo. Media verantwortet Mediacom, Düsseldorf.


Autor:

Ralph Pfister
Ralph-Bernhard Pfister

Ralph Pfister ist Koordinator am Desk der W&V. Wenn er nicht gerade koordiniert, schreibt er hauptsächlich über digitales Marketing, digitale Themen und Branchen wie Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Sein Kaffeekonsum lässt sich nur in industriellen Mengen fassen. Für seine Bücher- und Comicbestände gilt das noch nicht ganz – aber er arbeitet dran.